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Selbermachen

7 zauberhafte Deko-Ideen mit Kürbissen

Kreative Ideen für Tisch- und Hausdeko. Außerdem: So halten die Schnitz-Kürbisse länger.

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Foto: Konrad Limbeck
Schwungvoll geschnitzt wird der Kürbis zum Blickfang.

Die Vielfalt von Kürbissen ist beachtenswert. Es gibt sie in groß und klein, rund und länglich, von leuchtend Orange über knackig Grün bis zu Blass-Grau.

Ebenso vielfältig sind die Möglichkeiten, sie dekorativ einzusetzen. Manche lassen sich kinderleicht schnitzen, andere geben auch naturbelassen viel her. Ob als romantisches Windlicht, barockes Blumengesteck oder eleganter Türkranz – mit Kürbis-Deko zieht der Herbst zu Hause ein.

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Kürbis schnitzen: Das muss man beachten

  • Auswahl: Zum Aushöhlen eignet sich am besten der große und reife Winterkürbis, da sich sein Fruchtfleisch leicht löst. Zu erkennen ist ein Winterkürbis an seiner orangen Farbe, dem runden Stiel und der harten Schale. Die Früchte sollten außen keine Risse, Dellen und Quetschungen haben, sonst verderben sie schnell. Prinzipiell lässt sich Winterkürbis gut lagern – an einem kühlen, dunklen Ort hält er mehrere Monate.

  • Reifeprüfung: Der Kürbis ist reif, wenn die Schale hart ist und es beim Draufklopfen hohl klingt. Auch ein verholzter Stiel ist ein Indiz für Reife.

  • Haltbarkeit: Um Schimmel und Fäulnis zu verhindern, trocknen Sie die Kürbisse vor dem Schnitzen langsam. Dafür die Kürbisse waschen, abwischen und an einem trockenen, gut belüfteten Ort etwa acht Wochen lagern und dabei täglich einmal wenden.

  • Aushöhlen: Kappen Sie den Kürbis zuerst an der Oberseite und schneiden Sie eine konische Öffnung Richtung Kürbismitte. So erhalten Sie eine gute Auflagefläche, und der Deckel kann nicht nach innen fallen. Nun den Deckel behutsam abheben und den Kürbis mit einem Suppenlöffel oder Eisportionierer aushöhlen, sodass eine zwei bis drei Zentimeter dicke Wand übrig bleibt.

  • Schnitzen: Zuerst die Schnittstellen vorzeichnen. Achtung: Die Ornamente müssen an einer Stelle immer mit der Schale verbunden bleiben, damit die einzelnen Teile nicht herauskippen und so ungewollte Löcher entstehen. Zum Schnitzen eignen sich ein Teppichmesser, ein Skalpell oder ein kleines scharfes Gemüsemesser. Für Motive, die die Kürbiswand nicht ganz durchstoßen, nimmt man ein Kerbschnitzmesser. Grundsätzlich sollte man sich von der Kürbismitte nach oben und unten mit dem Schnitzen vorarbeiten. So bleibt der Kürbis stabiler. Schneidet man ein Stück zu viel ab, kann man es mit einem Zahnstocher oder einer Stecknadel wieder fixieren.

  • Löcher bohren: Eine einfachere Methode, ein hübsches Muster zu kreieren, ist das Bohren von Löchern. Das geht mit einem Akkubohrer und verschieden großen Dosenbohraufsätzen zum Ausfräsen. Für feine Muster nimmt man statt der Dosenbohraufsätze normale Bohrer. Dabei ist es besser, vorab ein Muster aufzuzeichnen, damit die Löcher nicht zu dicht werden und der Kürbis auseinanderfliegt.

  • Kühlen: Um die Lebensdauer der ausgehöhlten Kürbisse zu verlängern, spülen Sie den Innenraum am besten mit Essig aus und tupfen Sie die Schnittstellen mit einem Tuch trocken. Dekorieren die Objekte den Wohnraum, sollten sie immer wieder kühl gestellt werden, um die Schimmelbildung zu verzögern.

Schritt für Schritt zum geschnitzten Kürbis.

7 Inspirationen für die Herbst-Deko mit Kürbissen

1. Schnitzkunst

  • Die wunderschön verzierten Kürbisse bringen Sie zum Leuchten, indem Sie sie über eine Stumpenkerze stülpen.

  • Wenn man in die Rückseite eine kleine Öffnung schneidet, wird die Kerze mit genügend Sauerstoff versorgt und brennt besser.

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Foto: Konrad Limbeck
Ob am Tisch oder vor der Haustüre - wie lieben geschnitzte Kürbisse.

2. Kürbis-Windlicht

  • Auch für den Garten lassen sich hübsche Windlichter aus Kürbissen basteln: Auseinanderschneiden, aushöhlen, Löcher herausschneiden und Kopf und Körper mit einem dicken Draht verbinden.

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Foto: Katharina Gossow
Das Kürbis-Windlicht leuchtet in hellem Orange.

3. Kürbis-Vase

  • Muskatkürbisse eignen sich besonders gut als Vase. Sie lassen sich leicht aushöhlen und haben meist eine sehr schöne Zeichnung.

  • Mit einer Mischung aus Dahlienknospen und Wiesengräsern wird unser natürlicher Blumentopf zu einem schönen Blickfang.

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Foto: Katharina Gossow
Wir basteln aus dem Kürbis eine Vase.

4. Kürbis-Türkranz

  • Für den herbstlichen Türkranz dienen kleine Aststückerl als Basis. Danach werden Baby-Boo-Kürbisse mit dekorativen Lochmustern versehen und mit Draht am Kranz befestigt.

  • Bauernhortensien und Dahlienknospen komplettieren den Willkommensgruß.

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Foto: Katharina Gossow
Im Herbst begrüßt unsere Gäste ein hübscher Kürbiskranz an der Haustüre.

5. Leuchtkugeln

  • Kleine weiße Kürbisse und Marble-Kürbisse machen sich gut als stimmungsvolle Wegbeleuchtung vor dem Haus. Sie werden mit einem Dosenbohrer-Aufsatz vorgefräst und ausgehöhlt.

  • Die löchrigen Muster werden mit Bohrern von Stärken bis 8 mm gemacht.

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Foto: Katharina Gossow
Fein ausgestanzte Löcher machen den Kürbis zum Lämpchen.

6. Kürbis-Arrangement

  • Für diese üppige Vase wurde ein grüner Riesenkürbis gekappt, ausgehöhlt und mit Schlagmetall glanzvoll verziert.

  • Befüllt wurde er mit einem feuchten Steckschwamm und herbstlichen Blumen wie Disteln, Dahlien, Hagebutten, Rotem Wiesenknopf und wildem Wein.

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Foto: Konrad Limbeck
Imposant: Der Kürbis wird zur Vase.

7. Tischleuchte

  • Auch die kleinsten Kürbissorten eignen sich hervorragend als dekorative Windlichter für die herbstliche Tafel.

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Foto: Katharina Gossow
Eine leuchtende Kürbisdeko-Idee.
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