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Holunderblütensirup

Endlich verbreiten die Blüten des Holunder-Strauches wieder ihren betörenden Duft. Wir verraten, wie Sie aus den Dolden einen süßen und erfrischenden Sirup zaubern können, und was dabei zu beachten ist.

Rezept für Holunderblüten-Sirup (Bild: Mauritius Images)
Foto: mauritius images / Westend61 / Larissa Veronesi
Selbstgemachter Holunderblüten-Sirup schmeckt herrlich und man kann die Süße variieren.  

Wer den Holundersirup mit Leitungs- oder Mineralwasser aufspritzt, kann eine herrliche Limonade genießen. Oder wie wäre es mit einem Schuss Hollersirup im Sekt, Prosecco oder dem weißen Spritzer (der Weißweinschorle)? Wissenswertes zum guten Gelingen finden Sie unter dem Rezept!

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Menge Zubereitungszeit Gesamtzeit
5 Glas 250 ml 20 Minuten 25 Minuten
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Zutaten
750 g Feinkristallzucker
20 g Zitronensäure
7 Holunderblüten (groß)
1 l Wasser
1 Biozitrone
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Zubereitung
  1. Wasser mit Zucker in einen Topf geben und gut verrühren. Unter öfterem Rühren aufkochen, fünf Minuten kochen lassen.

  2. In der Zwischenzeit Holunderblüten von den grünen Stängeln befreien: dafür die großen Dolden mit einer Schere direkt über einem 5-Liter-Rexglas in viele kleine schneiden. Zitrone waschen und in dünne Scheiben schneiden, mit der Zitronensäure zu den Blüten geben. Heißen Zuckersirup über die Blüten gießen. Vorsichtig schwenken (Achtung, der Zuckersirup ist sehr heiß!). Ohne Deckel auskühlen lassen.

  3. Am nächsten Morgen verschließen und eine Woche lang möglichst kühl ziehen lassen. Dabei mehrmals vorsichtig schwenken und, um einer Gärung vorzubeugen, alle paar Tage den Deckel kurz öffnen, damit die Kohlensäure entweichen kann.

  4. Den Sirup durch ein feuchtes Seihtuch in einen sauberen Krug abseihen. Entweder gleich bis knapp unter den Rand in Flaschen füllen (dann unbedingt kühl lagern) oder in einem Topf einmal sprudelnd aufkochen und heiß abfüllen. Sofort verschließen und auf den Kopf stellen (geht am besten in einer großen, hohen Schüssel). Nach zehn Minuten wieder umdrehen und auskühlen lassen.

Häufig gestellte Fragen zum Holunderblütensirup

Wie lange ist selbst gemachter Holunderblütensirup haltbar?

Durch das kurze Aufkochen hält sich der Sirup etwa ein bis zwei Monate. Die genaue Haltbarkeit hängt von der verwendeten Zuckermenge ab – je mehr Zucker, desto länger bleibt er genießbar.

Wie kann ich die Haltbarkeit verlängern?

Eine kleine Menge Zitronensäure im Sirup verhindert Schimmelbildung und sorgt gleichzeitig für einen frischen, lebendigen Geschmack.

Kann ich die Zitronen durch etwas anderes ersetzen?

Ja, statt Zitronen lassen sich auch ein bis zwei unbehandelte Limetten verwenden – das gibt dem Sirup eine leicht andere, aber ebenso feine Note.

Kann ich den Sirup mit anderen Kräutern verfeinern?

Die Holunderblüten können beim Ansetzen gemeinsam mit einem Zweig frischer Minze oder Zitronenverbene eingelegt werden. Das bringt eine zusätzliche aromatische Tiefe.

Wie lange muss der Sirup angesetzt werden?

Für das Ansetzen sollten Sie vier bis sieben Tage Stehzeit einplanen, damit sich die Aromen der Blüten vollständig entfalten können.

Wofür kann ich Holunderblütensirup verwenden?

Der Sirup ist vielseitig einsetzbar: als Basis für Limonade, als Aperitif mit Sekt oder Prosecco, für Desserts, Cremes, Saucen und Dressings. Er passt ebenso gut zu Fisch, Geflügel und Gemüse sowie als Zutat für Sorbet oder Eis.

Soll ich die Holunderblüten vor dem Ansetzen waschen?

Nein, die Blüten sollten nicht gewaschen werden, da sie dabei einen Teil ihres Aromas verlieren. Am besten einfach trocken abschütteln, um Insekten oder Staub zu entfernen.