Vorspeise

Lauwarmer Safranfenchel mit Flusskrebsen

Durch den Safran bekommt der geschmorte Fenchel nicht nur eine wunderschöne Farbe, sondern auch ein betörendes Aroma. Die Flusskrebse tun ihr Übriges zum Wohlgeschmack.

Safranfenchel (Bild: Eisenhut & Mayer)
Foto: Eisenhut & Mayer
 

Schon Hildegard von Bingen verehrte den Fenchel: „Wie auch immer er gegessen wird, macht er dem Menschen frohen Sinn, gibt ihm Wärme und angenehmen Geruch.“ Wir aromatisieren das anregende Gemüse mit Safran: Die wertvollen Blütennarben des Krokus enthalten neben dem gelben Farbstoff ein betörendes ätherisches Öl. Die duftende Droge war schon in der Antike beliebt, der Göttervater Zeus schlief auf einem Bett aus Safran, reiche Römer streuten Safranfäden auf ihr Hochzeitsbett, und viele Kulturen färbten Brautschleier mit Safran gelb.

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Menge Zubereitungszeit Gesamtzeit
4 Portionen 20 Minuten 30 Minuten
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Zutaten
4 mittelgroße Fenchelknollen
2 EL Olivenöl
Saft von einer halben Biozitrone
1 Schuss Anisschnaps (z. B. Pernod)
500 ml klare Hendlsuppe
0.5 TL Safranfäden
Salz
Zutaten für die Flusskrebse
35 gekochte, ausgelöste Schwänze von Flusskrebsen
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Zubereitung
  1. Die Fenchelknollen längs halbieren und  in einer breiten Pfanne auf der Schnittseite in Olivenöl hellbraun anbraten. Mit Zitronensaft und Anisschnaps ablöschen und mit Suppe aufgießen. Safranfäden einstreuen und den Fenchel bei mittlerer Hitze weich garen. Bei Bedarf mit Salz nachwürzen.
  2. Die Fenchelknollen mit den Flusskrebsen in tiefen Tellern anrichten und mit Safransud übergießen.
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