Trinken

Maiwipfelsirup selber machen

Aus jungen Fichtentrieben, so genannten Maiwipfel, kann man einen guten Sirup zubereiten. Das Rezept von Kräuterexpertin Karin Buchart können Sie auch als Grundlage für Brotaufstrich oder Süße für Tee nutzen.

Rezept, Maiwipfelsirup, Maiwipfel
Foto: Getty Images
So gelingt mit hellgrünen Maiwipfel ein geschmackvoller Maiwipfelsirup zu Hause.  

Wann und wo kann man Maiwipfel ernten?

  • Maiwipfel kann man von Anfang Mai bis Mitte Juni in gerne auch höher gelegenen Wäldern ernten, solange die Triebe noch weich und biegsam sind.

  • Die jungen Triebe sollten vorsichtig mit einer Schere abgeschnitten werden. Achten Sie darauf, den Baum nicht zu verletzen und nicht zu viel abzuernten, damit die Tanne keinen Schaden nimmt. Pro Ast nicht mehr als 2-3 Triebe nehmen.

  • Allzu junge Bäume sollten beim Erntegang ausgelassen werden.

  • Vorsicht, Verwechslungsgefahr: Ernten Sie nur, wenn Sie die Pflanzen auch wirklich erkennen. Tannen und Fichten sehen der giftigen Eibe ähnlich.

Gut zu wissen: 2 bis 3 Stunden Kochzeit mit einrechnen.

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Menge Gesamtzeit
1 Glas 40 Minuten
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Zutaten
1 Litermaß Maiwipfel (junge, hellgrüne Fichtentriebe)
1 l Wasser
1 kg Zucker
0,5 Zitrone in Scheiben
0,5 Vanillestange
2 Nelken
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Zubereitung
  1. Die sehr hellen und jungen Maiwipfel grob schneiden und im Wasser mit den Gewürzen 30 Minuten lang kochen.

    Maiwipfel pflücken
    Foto: Mauritius Images
    Beim Pflücken der Maiwipfel muss man ein paar Punkte beachten.
  2. Durch ein Tuch abseihen, die Flüssigkeit mit dem Zucker mischen und weitere 2 bis 3 Stunden leicht köcheln.
    Die Kochdauer ist davon abhängig, ob das Ergebnis ein Maiwipfelsaft als aromatische Süße für den Tee, ein dickerer Sirup oder ein fein-herber Brotaufstrich mit Geleekonsistenz sein soll.

  3. In Gläser abfüllen und sofort verschließen. So ist der Sirup zumindest ein Jahr haltbar. Bei Bedarf einen Teelöffel pur einnehmen, oder auf Brot genießen.