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Felsefescht – Das Tiroler Oberland im Winter

In dieser „Heimatleuchten“-Sendung blickt ServusTV ins tief verschneite Tiroler Oberland. Wir entdecken die hiesigen Bräuche und fragen uns, ob die Oberländler ihrem Ruf gerecht werden und wirklich so stur sind.

Blochziehen in Fiss
Foto: Blochziehen.at
Traditionen in Fiss: Eltern feuern ihre Kinder beim Blochziehen an

Lust auf mehr Geschichten aus der Heimat? Bei uns gibt es ab sofort die besten Folgen "Heimatleuchten" hier auf einen Blick.

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Die Sendung „Heimatleuchten“ ist immer freitags ab 20:15 Uhr auf ServusTV zu sehen. Weitere Infos und die Sendungen zum Nachsehen gibt es auf servustv.com/heimatleuchten.

Die Region rund um Innsbruck verwandelt sich im Winter in eine Schneeidylle. Tradition und Brauchtum gehören hier aber genauso dazu wie Wintersport und Fremdenverkehr.

Brauchtum für Alt und Jung

Stefan Pregenzer ist dieses Jahr zum ersten Mal beim Blochziehen dabei. Er bereitet sich gewissenhaft auf seinen Auftritt als „Bajatzl“ beim „Kinderblochziehen“ vor. Schon sein Vater Christoph hat diese Rolle beim Brauchtumsumzug übernommen und kann dem Sohn deshalb beste Ratschläge geben. Der geschmückte Schelm muss „a bissl an Bledsinn måchn“, aber auch durchaus geschickt sein. Denn es kann schon mal vorkommen, dass ein "Bajatzl" von Dach zu Dach springt oder einen Kopfstand auf einem Kamin macht.

Gleichzeitig übt am anderen Ende von Fiss Fabian Schirgi für seinen Auftritt als Bösewicht „Schwoaftuifl“. Im aufwendigen Kostüm und mit Maske ist es gar nicht so einfach, die komplexen Bewegungsabläufe durchzuführen.

Jo es hat an eigenen Reiz. Und wennst da dabei bist, kannst scho sagen, i war dabei. Des is scho mega.
Fabian Schirgi „Schwoaftuifl“

Tiroler Köstlichkeiten, besondere Pferde und ein außergewöhnliches Bad

Eine Institution ist auch die auf 1.623 Metern liegende Latschenhütte. Hier, inmitten der Lechtaler Alpen, werkt und wirkt seit 50 Jahren Waltraud Nothdurfte. Die rüstige 75-Jährige hat die Hütte von der Familie ihres Mannes übernommen. Gemeinsam bewirten sie die Gaststätte auch heute noch. Das Schneeschaufeln gehört dabei ebenso zur täglichen Routine wie das Holzhacken oder das Abwaschen. Als Belohnung gibt es zum Feierabend das legendäre Tiroler Gröstl. Von der Chefin selbstgekocht, natürlich.

Eine Familientradition setzt auch Michael Warger in seiner Pferdezucht fort. Die ursprünglich aus Südtirol stammenden Haflinger sind besonders gut für das raue Klima des Gebirges geeignet. Der Pferdezüchter zeigt uns das überlieferte „Hochschwanzen“ und nimmt uns mit auf eine idyllische Kutschenfahrt durch das winterliche Tal.

Das beliebteste Bier der Region stammt übrigens aus der Brauerei Starkenberg in Tarrenz. Hier bleibt es aber nicht nur beim Brauen, die Oberländer haben sich noch etwas Außergewöhnliches einfallen lassen: In den hintersten Winkeln des Schlosses steht das erste Bierbad der Welt . Im 12.000 Liter warmen Wasser-Hefe-Becken kann man die Seele wunderbar baumeln lassen.

Und wie war das jetzt mit der Sturheit der Oberländer? Eins sei gesagt, sie sind ihrer Heimat verbunden, wissen, was sie wollen und stehen für ihre Überzeugungen ein. Mehr erfahren wir im Video.

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