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Ausflüge

Heimatleuchten: Hier lässt sich‘s leben – Mit eigenen Händen

ServusTV hat zwei Familien besucht, die eines gemeinsam haben: Sie nehmen die Dinge selbst in die Hand – und gehen dabei ganz eigene Wege. Zu sehen am Freitag, dem 3. April 2026, ab 20.15 Uhr bei ServusTV und ServusTV On.

Anton und Silvio Rainer-Pranter beim Einholen des Getreides, Servus
Foto: ServusTV / Querschuss Film
Anton und Silvio Rainer-Pranter beim Einholen des Getreides.

Heimat ist der Ort, an dem man geboren und aufgewachsen ist, wo man sich wohl und zuhause fühlt. Zur Heimat gehören Bilder, Gerüche, Geschmack, Traditionen, die Familie und eine ganz bestimmte Landschaft. All das zeigt „Heimatleuchten“. Diesmal sind wir zu Gast bei Familie Rainer-Pranter am Bergbauernhof in Osttirol und bei Landwirt und Hirte Stefan McAllister-Knöpfer in Niederösterreich.

Lust auf mehr Geschichten aus der Heimat? Bei uns gibt es die besten Folgen „Heimatleuchten" hier auf einen Blick.

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Die Sendung „Heimatleuchten“ ist immer freitags ab 20:15 Uhr auf ServusTV zu sehen. Weitere Infos und die Sendungen zum Nachsehen gibt es auf servustv.com/heimatleuchten.

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Am Bergbauernhof von Familie Rainer-Pranter

Im Osttiroler Pustertal, oberhalb von Sillian und nur wenige Hundert Meter von der italienischen Grenze entfernt, bewirtschaftet die Familie Rainer‑Pranter einen hochgelegenen Bergbauernhof. In etwa 1.400 Metern Höhe kümmern sich zwei Generationen gemeinsam um die steilen Wiesen und Weiden, die Felder, den eigenen Wald sowie eine Almfläche.

Bergbauernhof Herneggerhof der Familie Rainer-Pranter, Servus
Foto: ServusTV / Querschuss Film
Der Bergbauernhof Herneggerhof der Familie Rainer-Pranter.

Altbauer Anton Rainer‑Pranter ist in der unmittelbaren Umgebung aufgewachsen. Vor rund 25 Jahren erwarb er den damals völlig vernachlässigten Herneggerhof. Zu dieser Zeit war das Bauernhaus nur mit dem Pferd erreichbar. Anton baute eigenhändig die Zufahrtsstraße, die sich heute in vielen Kurven den Sillianberg hinaufzieht. Zusammen mit seiner Frau Monika machte er die steilen Flächen wieder bewirtschaftbar und sanierte den Hof – innen wie außen – größtenteils in Eigenleistung. Parallel dazu zog das Paar hier sieben Kinder groß.

Mittlerweile haben fünf dieser sieben Kinder den elterlichen Hof verlassen. Einer der der blieb ist Sohn Silvio; er hat den Bergbauernhof vor zwei Jahren von seinem Vater übernommen. Holz nimmt am Herneggerhof traditionell eine besonders wichtige Stellung ein. Anton bessert seine Pension noch immer mit kunstvollen Holzarbeiten auf. Auch Silvio nutzt das eigene Sägewerk intensiv und fertigt möglichst viele Bauteile und Einrichtungsstücke aus Holz – vom Dachstuhl bis zum Möbel.

Familie Rainer-Pranter aus Osttirol

Hin und wieder kommen alle Familienmitglieder am Hernegger Hof zusammen. Entweder wenn Feste anstehen und die ganze Großfamilie ihr Faible für traditionelle Gewänder auslebt. Oder bei der Heuernte, wo die Söhne gemeinsam anpacken und das Gras über die eigene Seilbahn von der Alm hinunter zum Hof transportieren.

Familie Rainer-Pranter in traditionellen Gewändern, Servus
Foto: ServusTV / Querschuss Film
Familie Rainer-Pranter in traditionellen Gewändern.

Landwirt und Hirte Stefan Stefan McCallister-Knöpfer in Mahrersdorf

350 Kilometer weiter östlich hat sich ein junges Paar ihren Lebensort mit ihren eigenen Händen erschaffen. Genauer gesagt in der kleinen Gemeinde Mahrersdorf, im niederösterreichischen Alpenvorland, nur wenige Kilometer von Ternitz entfernt. Hier, mitten im Dorf, lebt Stefan McAllister mit Frau Barbara und Tochter Josephin in einem uralten Bauernhof. Die kleine Landwirtschaft führt das Paar im Nebenerwerb. Am Hof und auf den angrenzenden Weiden leben Hühner, Schafe, Ziegen und Pferde. Den alten Bauernhof hat Stefan mit seiner Frau natürlich komplett selbst renoviert. Ein Kraftakt, der bis heute noch nicht ganz abgeschlossen ist.

Hirte Stefan McAllister-Knöpfer mit einer seiner Jungziegen, Servus
Foto: ServusTV / Querschuss Film
Hirte Stefan McAllister-Knöpfer mit einer seiner Jungziegen.

Stefan ist Landwirt und Hirte aus Überzeugung. Gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Lena treibt er seine Herde mit alten Schaf- und Ziegenrassen von Weide zu Weide – so, wie es Menschen seit Jahrtausenden tun. Unterstützt wird er dabei von Hütehund Robin, Freund und Arbeitskollege zugleich. Um diese traditionelle und wichtige Form der Beweidung zu für die Nachwelt zu bewahren, hat Stefan gemeinsam mit Gleichgesinnten den Verein für die Erhaltung der Hirtenkultur gegründet.

Zu Gast bei Stefan McAllister-Knöpfer
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