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Gute Küche

13 erfrischende Eisrezepte für heiße Sommertage

Selbst gemachtes Eis schmeckt nach dem, was man hineingegeben hat. 13 köstliche Rezepte – von cremigem Lavendel-Eis bis zum fruchtigen Waldbeeren-Sorbet – für alle, die den Sommer auf der Zunge spüren wollen.

Zwei Eisvariationen nebeneinander: links drei Kugeln cremiges Lavendel-Eis mit Lavendelblüten, Himbeeren, Heidelbeeren und karamellisierten Haselnüssen auf einem grünen Emaille-Teller; rechts drei rot-weiße Erdbeer-Eislutscher am Stiel auf einem weißen Emaille-Tablett, auf rustikalem Holzuntergrund.
Foto: Ingo Eisenhut; Eisenhut & Mayer
Lavendel-Eis mit Honignüssen und frischen Beeren oder fruchtige Erdbeer-Eislutscher am Stiel – selbst gemacht schmeckt der Sommer gleich noch besser.

Im Sommer, wenn die Temperaturen dazu einladen ein Eis zu schlecken, werden auch die Hauptdarsteller der cremigen Verführung reif – ob Erdbeeren, Kirschen, Zwetschken, Kräuter, selbst Rosen machen sich im Eis hervorragend. Man sollte nur immer darauf achten, dass die verwendeten Zutaten reif, aber nicht überreif sind. So bleibt das Geschmackserlebnis auf hohem Niveau. Einige Eisrezepte kommen auch ohne Eismaschine aus.

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1. Lavendel-Eis

Lavendel passt ausgezeichnet zu Milch – und noch besser zu Schlagobers. Das Rezept für ein cremiges Lavendel-Eis mit Honignüssen und frischen Beeren.

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2. Erdbeer-Eislutscher

Zwei Schichten: fruchtiges Erdbeerpüree und eine cremige Joghurtcreme mit Vanille und Orange. Die Erdbeer-Eislutscher sind in 15 Minuten vorbereitet – den Rest erledigt das Tiefkühlfach.

3. Wassermelonen-Limetten-Eis

Wer es fruchtig erfrischend mag, ist bei diesem Wassermelonen-Limetten-Eis genau richtig. Es kühlt von innen und lässt uns den Sommer schmecken.

4. Waldbeeren-Eis

Nur vier Zutaten: Waldbeeren, Zitronensaft, Zucker, Wasser. Dieses Waldbeeren-Eis ist in 45 Minuten fertig – und funktioniert auch als Sorbet ohne Eismaschine.

5. Roseneis mit kandierten Rosenblüten

Duftrosenblätter verströmen nicht nur einen wunderbaren Duft, man kann sie auch ausgezeichnet zu einem cremigen Roseneis verarbeiten und die kandierten Blüten ergänzen unaufdringlich das Rosen-Bouquet.

6. Geschmorter Weingartenpfirsich mit Pistazien-Eis

Weingartenpfirsiche haben am Ende Sommers nur einen sehr kurzen Auftritt auf der Obst-Bühne. Deshalb sollten sie schnell verarbeitet werden, da sie nur wenige Tage lang frisch bleiben. Ganz besonders gut harmoniert Pistazien-Eis mit den warmen Weingartenpfirsichen.

7. Rosmarineis mit marinierten Himbeeren

Rosmarin und Eis, das passt zusammen? Wir sagen, ja – denn das süße cremige selbstgemachte Vanilleeis kombiniert mit dem kräftigen Aroma des Rosmarins lassen unsere Geschmacksknospen jubeln. Zum Rosmarineis schmecken Himbeeren als fruchtiges Gegenspiel ganz ausgezeichnet.

8. Hollereis mit Minze

Hollersirup, Zitrone und Pfefferminze erfrischen mit Säure und Süße zugleich. Serviert wird das Hollereis mit einem Stanitzerl und etwas Schokolade.

9. Zwetschkeneis

Das Zwetschkeneis wird mit Zimt und Kardamom verfeinert und ist eine geschmackliche Überraschung, die uns zu einem Nachschlag hinreissen lässt.

10. Heumilch-Karamell-Eis

Heumilch von österreichischen Kühen, sanftes Karamell – und das Gefühl, dass manche Dinge einfach so bleiben sollen, wie sie sind. Vollmundig, naturbelassen, ein echter Klassiker.

11. Löwenzahn-Blüteneis mit heißen Himbeeren

Der Sirup zieht über Nacht, das Eis braucht zwei Stunden – und der Moment, wenn die heißen Himbeeren auf das Löwenzahn-Blüteneis treffen, ist jeden Schritt wert.

12. Heidelbeer-Joghurt-Eis

Wer Heidelbeeren hat, hat im Sommer das beste Eis am Stiel. Honig, Zimt, Naturjoghurt, Vanille – fertig ist ein Rezept, das mit 6 Zutaten auskommt.

13. Kirschjoghurt mit Eiskristallen

Ob diese feine Nachspeise mit Kirschjoghurt mit Eiskristallen in die Kategorie Eis oder doch Joghurt fällt, das dürfen Sie selbst erkosten. Schmecken tut's auf jeden Fall köstlich.

Häufig gestellte Fragen rund ums Eismachen

Welche Zutaten braucht man, um Eis zu machen?

Das kommt ganz darauf an, welche Art von Eis man machen möchte. Für ein cremiges Milcheis, wie das Heumilch-Karamell-Eis oder das Lavendel-Eis, braucht man:

  • Milch und Schlagobers (Sahne)

  • Zucker

  • Eidotter

  • Eine Prise Salz

  • Die gewünschte Aromabasis (z. B. Karamell, Lavendelzweige, Rosmarin)

Für ein fruchtiges Sorbet oder Joghurteis – wie das Waldbeeren-Eis oder das Heidelbeer-Joghurt-Eis reichen wenige Zutaten:

  • Frische oder gefrorene Früchte

  • Zucker oder Honig

  • Zitronensaft

  • Wasser oder Joghurt

Welche Zutat macht Eis cremig?

Schlagobers (Sahne) ist die entscheidende Zutat für cremiges Eis – sie sorgt für die samtige Konsistenz. In Kombination mit Eidottern, die beim Heumilch-Karamell-Eis und beim Lavendel-Eis verwendet werden, entsteht eine besonders vollmundige Eiscreme. Wer auf Milchprodukte setzt wie beim Heidelbeer-Joghurt-Eis, erhält durch das Naturjoghurt eine frische, leichtere Cremigkeit.

Was tun, damit selbstgemachtes Eis nicht hart wird?

Beim Waldbeeren-Eis wird beschrieben, wie man auch ohne Eismaschine ein gutes Ergebnis erzielt: Die Masse in den Tiefkühler geben und im Abstand von je 30 Minuten jeweils einmal durchrühren. Dieses regelmäßige Rühren verhindert, dass sich große Eiskristalle bilden – und genau die sind der Grund, warum selbstgemachtes Eis manchmal hart und körnig wird statt cremig. Eine Eismaschine übernimmt diesen Schritt automatisch, indem sie die Masse während des Gefrierens kontinuierlich rührt.

Warum Ei in Eis?

Eidotter spielen in mehreren Eisrezepten eine zentrale Rolle. Beim Heumilch-Karamell-Eis werden sie mit der Karamellmilch zur sogenannten Rose abgezogen – das heißt: bei niedriger Hitze von ca. 83 °C unter ständigem Rühren erwärmt, bis die Masse bindet. Beim Lavendel-Eis werden die Eidotter mit Zucker über dem Wasserdampf schaumig geschlagen und anschließend mit der heißen Lavendelmilch zur luftigen Creme gerührt. In beiden Fällen wirken die Dotter als natürliches Bindemittel und geben dem Eis seine vollmundige, samtige Textur.

Wie kann ich selbst einfaches Eis machen?

Ganz einfach geht es mit dem Heidelbeer-Joghurt-Eis am Stiel: Heidelbeeren mit Honig, Zitronensaft und einer Prise Zimt pürieren, mit Naturjoghurt und Vanillezucker schichten und die Masse in Eisförmchen füllen. Nach einer Stunde Vorfrieren die Eisstiele einsetzen und über Nacht tiefkühlen. Noch schneller geht das Waldbeeren-Eis: Früchte, Zuckersirup und Zitronensaft pürieren – fertig ist die Basis, die in der Eismaschine oder einfach im Tiefkühler mit regelmäßigem Rühren zu Sorbet wird. Übrigens: Einige der 13 Eisrezepte kommen ganz ohne Eismaschine aus.

Was ist der Unterschied zwischen Sorbet und Eis?

Der größte Unterschied liegt in den Zutaten: Sorbet besteht aus Fruchtpüree oder Fruchtsaft, Zucker und Wasser – ganz ohne Milchprodukte. Das macht es von Natur aus vegan und fettärmer als klassisches Milcheis, dafür aber fruchtiger und erfrischender.

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