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Ausflüge

Hin über d'Alm - An der Grenze des Heutals

ServusTV „Heimatleuchten“ zieht es ins Heutal bei Unken im Pinzgau. Ein verstecktes Juwel mit malerischen Almhütten, saftigen Kräuterwiesen und Menschen, die das Leben einfach genießen.

Wanderer am Wasserfall Staubfall
Foto: Norbert Eisele-Hein / imageBROKER / Mauritius Images
Der Staubfall bei Unken: Naturschönheit und Geheimversteck zugleich

Lust auf mehr Geschichten aus der Heimat? Bei uns gibt es ab sofort die besten Folgen "Heimatleuchten" hier auf einen Blick.

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Südwestlich von Salzburg und gleich nach dem Kleinen Deutschen Eck liegt der Ort Unken – der Eingang zum Heutal. Das kaum bekannte Salzburger Tal an der Grenze zu Bayern besticht durch seine ursprüngliche Schönheit.

Die Sendung „Heimatleuchten“ ist immer freitags ab 20:15 Uhr auf ServusTV zu sehen. Weitere Infos und die Sendungen zum Nachsehen gibt es auf servustv.com/heimatleuchten.

Grenzenlos verbunden

Naturnah wollte auch Simon Haitzmann sein Leben gestalten, als er seinen Beruf als Musiklehrer aufgegeben hat. Er und seine Frau Verena möchten den beiden Söhnen die Freiheit des einfachen Lebens ermöglichen, erzählt er uns.

So wie die Almen ein wichtiger Teil des Alltags in der Region sind, ist auch die Holzwirtschaft von Bedeutung. Seit Jahrhunderten beziehen die Bayern für die Betreibung der Salinen in Bad Reichenhall ihr Holz aus den Heutaler Wäldern. Forstbetriebsleiter Thomas Zanker erzählt uns, wie die Baumstämme einst nach Deutschland gedriftet wurden und verrät uns, warum manche Arbeiten nur von unverheirateten Knechten durchgeführt werden durfte.

Europa wird speziell im Heutal grenzüberschreitend gelebt und so finden sich hier viele Ehen zwischen Bayern und Pinzgauern. Nach Österreich geheiratet hat auch Angelika Herbst. Verbunden ist sie aber auch ihrem Bruder Moritz Demer jun. und ihrer Schwester Elisabeth Demer, mit denen sie als Geschwister Demer seit ihrer Kindheit Musik macht.

Von fast vergessenem Wissen und besonderen Verstecken

Ob Quendel bei gereizten Atemwegen, Schafgarbe zur Entgiftung oder Frauenmantel zur Wundheilung, Karin Buchart kennt sie alle. Und die mageren Wiesen der Heutaler Almen sind eine wahre Fundgrube für die findige Kräuterfachfrau. Sie erklärt uns, warum es so wichtig ist, die Kräuter selbst zu sammeln und zeigt uns, wie wir mit ganz natürlichen Zutaten einen Kräuterauszug herstellen können.

Es is so unberührt, das find ma selten.
Karin Buchart

Farbenprächtig sind nicht nur die Kräuter auf den Almwiesen, auch der Seidenblumenschmuck, den die Frauen rund um Berta Wimmer für den Almabtrieb herstellen, leuchtet auf vielfältige Art und Weise. Gekranzt wird in alter Tradition – allerdings nur, wenn Vieh und Mensch über das Jahr gesund geblieben sind.

Abschließend verrät uns Ernst Herbst von der Gföller Musi noch, was sich früher hinter dem Staubfall, dem imposanten Wasserfall an der Staatsgrenze zwischen Österreich und Bayern, so manches abgespielt hat.

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