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Ausflüge

Mehr als schifoan – Winter im Stubaital

ServusTV besucht in dieser „Heimatleuchten“-Folge das Tal der „Liftler“ und „Handwerker“. Dabei lernen wir, dass Tradition und Innovation kein Widerspruch sein müssen.

Stubaital
Foto: TVB Tirol/Wolfgang Lackner
Das Stubaital umringt von imposanten Bergspitzen

Lust auf mehr Geschichten aus der Heimat? Bei uns gibt es die besten Folgen "Heimatleuchten" hier auf einen Blick.

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Wolfgang Ambros hat es schon besungen – das „Schifoan“ im Tiroler Stubaital. Doch das Gletschergebiet hat so viel mehr zu bieten als Wintersport. In der schneebedeckten Bergregion treffen wir auf Menschen, die Traditionen wertschätzen, Brauchtum pflegen und dennoch innovativ denken und nach vorn streben.

Die Sendung „Heimatleuchten“ ist immer freitags ab 20:15 Uhr auf ServusTV zu sehen. Weitere Infos und die Sendungen zum Nachsehen gibt es auf servustv.com/heimatleuchten.

Wo Tradition hochgehalten wird

Auf dem 300 Jahre alten Biobauernhof von Martin Pfurtscheller arbeitet die Familie in drei Generationen nach überlieferten Bräuchen. So wird der Speck nach dem Mondkalender gesalzen, und die „Stubaier Krapfen“ werden mit dem original Stubaitaler „Schotter“ gefüllt. Ganz so, wie es auch schon die Vorfahren getan haben. Blind übernommen wird dabei aber nichts. Denn Andrea und Martin Pfurtscheller wissen, dass auch unbekannte Wege begangen werden müssen, um für die Jugend attraktiv zu sein.

Die Tradition gibt uns die Identität. Des is ganz wichtig, dass man seine Wurzeln kennt. Und gewisse Sachen, gewisse Abläufe sind wirklich erhaltenswert.
Andrea Pfurtscheller, Ortsbäuerin Neustift

Über die Jahrzehnte weitergegeben wurde auch die Webkunst in Martin Sterns beinahe 100 Jahre alten Werkstatt. Doch auch er weiß, dass es für das Überleben notwendig ist, Neuem gegenüber offenzubleiben. Das tat auch schon sein Großvater, der durch das Fertigen von damals als minderwertig angesehenen Fleckerlteppichen das Überleben der Weberei sicherte und dafür sorgte, dass der Herzschlag des Webstuhls noch heute durch das Tal schallt. Den traditionellen Stubaier „Wifling“ fertigt der leidenschaftliche Weber heute noch genauso an, wie er damals hergestellt wurde, und er verrät uns in dieser „Heimatleuchten“-Folge, was diesen Stoff so besonders macht.

Ein Fleckerlteppich besteht ja a aus ganz, ganz vü verschied’nen Farben und Stoffen, und so soll a des Leb’n bunt sein.
Martin Stern, Weber

Wenn der Beruf zur Berufung wird

Auch die Schmiedekunst gehört im Stubaital schon seit vielen Jahrzehnten dazu. Der 25-jährige Michael Wilberger begibt sich in seinem Handwerk allerdings trotzdem gern auf neues Terrain und fertigt in Zusammenarbeit mit seinem Vater Martin Wilberger einzigartige Damastmesser mit handgegossenen Bronzegriffen. Dabei darf sich jeder der beiden ausleben, und es wird generationenübergreifend im Einklang gearbeitet.

Wie geschmiert muss im größten Gletschergebiet Österreichs auch der Liftbetrieb laufen. Dafür muss die Quereinsteigerin Eva-Maria Schulze auch mal selbst Hand anlegen. Die gebürtige Stubaierin ist schon seit Beginn des Baus der Eisgratbahn dabei und kennt das komplexe Transportmittel in- und auswendig. Das wissen auch die 40 Männer, die unter ihrer Leitung arbeiten, sehr zu schätzen.

Eine Gondel der 3S Eisgratbahn bei der Einfahrt zur Bergstation
Foto: Stubaier Gletscher/Andre Schönherr
Einfahrt zur Bergstation der 3S Eisgratbahn am Stubaier Gletscher
A Liftler isch a Liftler und wenn'scht wirklich a richtiger Liftler bischt, daunn kunnscht da eigentlich nix andres vorstell’n.
Eva-Maria Schulze, Seilbahnfachfrau

Abschließend schauen wir bei Metzgermeister Helmut Krösbacher in Fulpmes vorbei und sind dabei, wenn der experimentierfreudige Fleischsommelier eine überraschend süße Reifungsmethode anwendet, um das Fleisch des Tiroler Grauviehs zu veredeln. Welche köstliche Geheimzutat er dafür benötigt, erfahren wir im Video.

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