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Ausflüge

Entlang der Ybbs – Von schwarzen Fürsten & hellen Köpfen

ServusTV reist mit „Heimatleuchten“ zur Ybbs. Das vielfältige und abwechslungsreiche Gewässer ist Heimat von altem Handwerk und jungen Vorreitern.

Kraftwerk Ybbs Persenbeug
Foto: Mauritius Images/Panther Media GmbH / Alamy
Mit der Wasserkraft der Ybbs entsteht altes Handwerk

Lust auf mehr Geschichten aus der Heimat? Bei uns gibt es die besten Folgen "Heimatleuchten" hier auf einen Blick.

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130 Kilometer lang bahnt sich die Ybbs kraftvoll ihren Weg von der steirischen Grenze bis zu Ybbs an der Donau. Die hier erhaltenen Traditionen und Handwerke zeugen von der langjährigen Geschichte rund um den Fluss.

Die Sendung „Heimatleuchten“ ist immer freitags ab 20:15 Uhr auf ServusTV zu sehen. Weitere Infos und die Sendungen zum Nachsehen gibt es auf servustv.com/heimatleuchten.

Schmied aus Leidenschaft

Im Rohstoffreichtum des Ybbstals liegt auch der Ursprung der hier angesiedelten Schmiedetradition. Dichte Wälder geben die Holzkohle für das Feuer, das Wasser liefert die benötigte Kraft für die Hammerwerke und vom nahe gelegenen Erzberg kommt das Eisen. So wird es auch das Tal der schwarzen Fürsten genannt. Sepp Eybl ist leidenschaftlicher Schmied. Ihm ist es auch zu verdanken, dass die 500 Jahre alte Schmiede mit ihren traditionellen Maschinen heute noch in Betrieb ist.

Der Mensch muss sich bewegen, dass er gesund bleibt und zufrieden ist.
Sepp Eybl, Schmied

Die Kraft des Wassers

In den Bergen der steirisch-niederösterreichischen Grenze gehört die Holzwirtschaft zum täglich Brot. Um das geschlägerte Holz aus den dichten Waldbeständen hinab zu den Kohlplätzen zu bringen, wurde seit jeher die Wasserkraft der Ybbs genutzt. Es war und bleibt ein gefährliches Unterfangen, das viel Konzentration von den Waldarbeitern verlangt. Peter Huber belohnt seine Holzknechte mit einem echten Holzhackersterz, hergestellt aus Grieß, der natürlich in der mit Wasserkraft betriebenen alten Mühle frisch gemahlen wird.

Ein Blick in heimische Töpfe

Im Süden bei Ybbsitz macht sich die Riess Manufaktur in ihrem eigenen Wasserkraftwerk die Energie der Ybbs zunutze. Für die Herstellung ihres Emailgeschirrs verwenden sie nur die Kraft des Wassers und so entsteht aus Eisen und Glas - untrennbar verschmolzen im Ofen - ein hochwertiges Produkt, das mittlerweile in 38 Länder exportiert wird.

Die Vermittlung von Wissen ist wichtiger als die Weitergabe von Besitz.
Friedrich Riess, Unternehmer

Traditionelle Seilschaften

Nur wenige Kilometer weiter, in Waidhofen an der Ybbs, steht seit vielen Jahrzehnten das Gewerbe von Sieglinde Sterlinger. Das früher weit verbreitete Handwerk der Seilerei ist heute so gut wie ausgestorben, doch die Seilermeisterin hält es hier immer noch am Leben. Als erste Frau der Region legte sie einst die Gesellenprüfung ab. Mittlerweile betreibt sie das alte Handwerk in dritter Generation und ist sich sicher, ihr Großvater wäre stolz auf sie gewesen.

Wer aus der smaragdgrünen Lebensader schöpft, gibt auch gerne wieder zurück. Die Menschen an der Ybbs wissen ihr Glück zu schätzen und gehen mit Stärke, Mut und Durchhaltevermögen ihren ganz eigenen Weg.

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