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Garten

Bunter Bodendecker für jeden Garten: Kissen-Aster

Dicht an dicht stehende Blütenstängel bilden kugelige, farbenprächtige Teppiche im herbstlichen Garten. Sie sind bedeckt mit so vielen Blütensternen, dass ihre Blätter kaum noch zu sehen sind.

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Foto: mauritius images / Werner Layer
Die Kissen-Aster bildet ein Meer aus sanften Farben und zarten Mustern.

1. Kissen-Aster im Kurzporträt

Die Kissen-Aster zählt zu den schönsten Asternformen und wird wegen ihres kompakten, kissenförmigen Wuchses auch „Buschige Aster“ genannt. Ihre kleinen Blütenköpfchen erinnern an Margeriten und leuchten von August bis Oktober in Weiß, Violettblau, Rosa, Rosaviolett und Purpurrot. Mit maximal 50 Zentimetern Wuchshöhe bleibt sie angenehm niedrig – und dicht an dicht stehende Blütenstängel bilden farbige Teppiche, unter denen die Blätter kaum noch sichtbar sind.

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Merkmal

Gut zu wissen

Botanischer Name

Aster dumosus

Weitere Namen

Buschige Aster

Blütezeit

August bis Oktober

Wuchshöhe

bis 50 cm

Blütenfarben

Weiß, Violettblau, Rosa, Rosaviolett, Purpurrot

Standort

vollsonnig, luftig

Boden

lehmig, nährstoffreich, feucht (auch trockentolerant)

Pflanzzeit

jederzeit bei frostfreiem Boden

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2. Wie setzt man Kissen-Astern im Garten ein?

Die niedrigen Stauden lassen sich auf mehrere Arten wirkungsvoll im Garten einsetzen:

  • Im Vordergrund einer Rabatte oder als Beeteinfassung: Weil sie maximal 50 Zentimeter hoch wachsen, bilden Kissen-Astern dort einen kompakten, farbigen Abschluss.

  • Als Bodendecker: Großflächig in einer Reihe oder in Gruppen gepflanzt, entstehen kräftige Farbflecken im Garten.

  • In Kombination mit anderen Stauden: Im Staudenbeet passen Kissen-Astern gut zu Herbstmargeriten, Prachtscharten, Sonnenaugen und niedrigen Goldruten. Aufgelockert werden Blütengruppen schön durch Federborstengras.

  • In Töpfen und Schalen: Im Gegensatz zu den meisten anderen Asternarten gedeihen Kissen-Astern besonders gut auch in Töpfen und Schalen – dort stehen sie am besten allein.

3. Welchen Standort braucht die Kissen-Aster?

  • Licht: vollsonnig

  • Boden: lehmig, nährstoffreich und feucht – die Kissen-Aster ist jedoch auch trockentolerant

  • Luft: Der Standort sollte luftig sein, um Mehltaubefall zu vermeiden

4. Wann und wie wird die Kissen-Aster gepflanzt?

Die Kissen-Aster kann jederzeit gepflanzt werden, solange der Boden nicht gefroren ist. Je nach Sorte bildet sie stärkere oder schwächere Kriechtriebe – das sollte bei der Planung des Abstands im Beet berücksichtigt werden.

5. Wie pflegt man Kissen-Astern richtig?

  • Gießen: Bei anhaltender Trockenheit regelmäßig gießen – sonst droht Echter Mehltau.

  • Düngen: Im Frühjahr mit Kompost düngen.

  • Rückschnitt: Nach der Blüte kräftig zurückschneiden.

  • Verjüngung: Alle drei Jahre ausgraben, teilen und neu pflanzen.

6. Welche Kissen-Aster-Sorten sind besonders schön?

Sorte

Farbe

Blütenform

Höhe

„Augenweide"

leuchtend violettblau

halbgefüllt

25 cm

„Heinz Richard"

leuchtend rot, große Blüten

30 cm

„Jenny"

purpurviolett

gefüllt

40 cm

„Kassel"

dunkel karminrot

halbgefüllt

40 cm

„Schneekissen"

weiß

halbgefüllt

30 cm

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