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Garten

Wie Sie Hortensien zum Blühen bringen

Hortensien erfreuen mit ihrem wundersamen Farbenspiel – selbst in Gartenecken ohne Sonne.

Garten, Hortensien, blühende Hortensien
Foto: Julia Rotter
Für eine schöne Blütenpracht der Hortensie darf das Erdreich unter dem Strauch nie ganz austrocknen.
Foto: Julia Rotter

Andere Namen: Hydrangea

Familie: Hortensiengewächse

Gute Nachbarn: Großstauden wie Rittersporn oder Eisenhut lassen die Hortensie besonders lange blühen. Auch unter einem tief wurzelnden Baum fühlt sich die Hortensie wohl, denn hier schützen die Blätter des Baumes vor starkem Regen, Wind und praller Mittagssonne. Zu Füßen der Hortensien machen sich Schattenstauden wie Funkien, Waldgeißbart, Sterndolde, Storchschnabel, Trollblume und Elfenblume gut.

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Von der Hortensie gibt es viele Sorten, die beliebteste ist aber wahrscheinlich die Bauernhortensie. Und das aus gutem Grund: Sie blüht überreich und verleiht auch schattigen Winkeln im Garten einen sommerlichen Farbtupfer. Außerdem begrüßt sie früh den Sommer und blüht noch immer, wenn andere Pflanzen längst aufgegeben haben.

Gartenkeramik Rittersporn
Gartenkeramik Rittersporn
Keramikerin Tatjana Hierl fertigt in ihrer Werkstatt in Oberbayern in Handarbeit diese detailreiche Gartenkeramik in Form eines blühenden Rittersporns in Hellblau. Maße: Höhe 16 cm Material: Ton; winterfest
  • Blüte

    Juni bis September, manchmal auch Oktober. Hortensien gibt es in Weiß, Gelb, Rosa und Rottönen. Blau blüht sie nur in einem Boden mit einem pH-Wert von 4 bis 4,5.

  • Standort

    Halbschattig, warm und windgeschützt mit nährstoffreichen, frischen bis feuchten, durchlässigen, humosen Böden. Die meisten Arten tolerieren bei ausreichend Feuchtigkeit auch sonnige Plätze.

  • Hortensie pflanzen

    Neu gekaufte Jungpflanzen setzt man im Frühjahr, man vermehrt sie, in dem man die Ausläufer im Frühjahr abtrennt und neu einpflanzt.

Hortensie pflegen

Hortensien brauchen reichlich kalkarmes Wasser oder Regenwasser. Staunässe vertragen sie nicht. Frühblühende Arten wie Bauern-, Teller-, Riesenblatt-, Samt-, Eichenblatt- und Kletterhortensie sollten im Frühling nur oberhalb des ersten intakten Knospenpaars zurückgeschnitten werden, sonst muss man ein Jahr auf Blüten verzichten. Bei Bedarf lichtet man die ältesten Triebe aus (auf Bodenhöhe abschneiden).

Hortensien mit Stecklingen vermehren. Dazu schneidet man im Juli junge Triebe ohne Blütenknospen und zerteilt diese in Stücke mit jeweils einem Blattpaar am oberen und am unteren Ende. Die unteren Blätter entfernen, die oberen einkürzen. Die Stecklinge in Bewurzelungspulver tauchen und in Anzuchterde stecken. Eingießen, mit einer Folienhaube abdecken und im Garten halbschattig aufstellen. Täglich lüften und gleichmäßig feucht halten. Sobald die Stecklinge starke Wurzeln haben, in kleine Töpfe setzen. Im ersten Winter kühl und frostfrei im Haus überwintern und im nächsten Frühling im Garten auspflanzen.

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