Vorspeise

„Karpfensulz“ mit Vogerlsalat

Wer ahnt was sich im „Karpfensulz“ noch versteckt außer dem Fisch? Genau: gebratenes Spanferkel.

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Foto: Sonja Priller
Den Vogerlsalat marinieren wir mit Weißweinessig, Senf, Zucker und Öl. So schmeckt er am besten zum Karpfensulz.  

Unter den zahlreichen Anekdoten über die Schwindeleien beim Fasten, bei denen man stets darauf vertraute, dass der Herrgott wohl ein Auge zudrücken würde, ist folgende wohl eine der aberwitzigsten: Beim Anblick eines herrlichen Ferkelbratens soll einst ein Kardinal flugs die Hand zum Segen erhoben und gesagt haben: „Te baptizo carpam“ – ich taufe dich Karpfen.

Und schon war das Wunder geschehen, zumindest in den Augen des frommen Mannes. An diese Geschichte soll uns eine „Karpfensulz“ mit nur ganz wenig Spanferkel erinnern.

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Menge Zubereitungszeit Gesamtzeit
5 Portionen 10 Minuten 3:25 Stunden
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Zutaten
8 Blatt Gelatine
500 g gebratenes Spanferkelfleisch
Salz, Pfeffer
100 g geschälte Karotten
100 g geschälte Gelbe Rüben
100 g grüner Lauch
300 ml Kalbsfond
1 EL Weißweinessig
Muskatnuss
Außerdem
2 Handvoll Vogerlsalat
2 EL Weißweinwessig
1 Messerspitze Senf
1 Prise Zucker
3 EL gutes Sonnenblumenöl
1 kleine Zwiebel
1 EL Schnittlauch
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Zubereitung
  1. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.

  2. Das Spanferkelfleisch in 1 cm große Würfel schneiden und ganz leicht salzen und pfeffern.

  3. Das Gemüse fein würfeln und in Kalbsfond bissfest kochen. Fleischwürfel und ausgedrückte Gelatine zufügen und alles mit Essig, Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

  4. Die Sulz in eine mit Frischhaltefolie ausgelegte Kastenform gießen und mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.

  5. Vogerlsalat gut waschen, trocken schütteln und mit Essig, Senf, Salz, Zucker und Öl marinieren. Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden.

  6. Sulz aus der Form stürzen, Folie abziehen und in Scheiben schneiden. Mit Vogerlsalat, Zwiebelringen und Schnittlauch anrichten. Mit restlicher Salatmarinade beträufeln und servieren.

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