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Ausflüge

Wilder Winter – das Brandnertal in Vorarlberg

Tief verschneit und idyllisch präsentiert sich das Brandnertal im westlichsten Bundesland. In „Heimatleuchten“ besucht ServusTV traditionsverbundene Individualisten und Menschen, die die kalte Jahreszeit schätzen wie keine andere.

Blick ins Brandnertal
Foto: Simon Waelti - unsplash.com
Idyllisch ist schon fast untertrieben bei diesem Ausblick

Lust auf mehr Geschichten aus der Heimat? Bei uns gibt es ab sofort die besten Folgen "Heimatleuchten" hier auf einen Blick.

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Ganze acht Kilometer erstreckt sich das Brandnertal von Bludenz aus in Richtung Schesaplana-Massiv. Inmitten prächtiger Bergpanoramen liegen die Vorarlberger Dörfer Brand, Bürs und Bürserberg. Die abgeschiedene Lage hat die Menschen, die hier leben, schon seit jeher etwas abverlangt. Trotzdem scheint es, als wären das Tal und seine Einwohner wie für die harten Wintermonate gemacht.

Die Sendung „Heimatleuchten“ ist immer freitags ab 20:15 Uhr auf ServusTV zu sehen. Weitere Infos und die Sendungen zum Nachsehen gibt es auf servustv.com/heimatleuchten.

Traditionen pflegen und anpassen

Viele der Menschen, die hier leben, stammen von den zwölf Familien ab, die im 14. Jahrhundert vom Walis ins Tal gekommen sind. So auch Landwirt Karl Fritsche in Bürserberg. Sein Elternhaus mit den typischen Holzschindeln der Region verrät auf den ersten Blick, wie wichtig ihnen ihre feinsinnige Baukultur ist. Jedes Jahr bereitet er in der ruhigeren Winterzeit die Holzschindeln vor, um die Fassade zu erhalten.

Etwas außerhalb von Bürserberg bewirtschaftet Tanja Moser den Hummelhof. Vor einigen Jahren hat sie von der Milchwirtschaft auf die Kaschmir- und Mohair-Ziegen Zucht umgestellt. Die kostbare Wolle wärmt nicht nur im Brandnertal, Tanja Moser beliefert ihre Kundschaft aus der ganzen Welt.

Die perfekte Kombi: Wintersport und Gaumenschmaus

Seinen Kindheitstraum hat sich Anton Kuttner auf der Tschengla-Alm erfüllt. Mit 36 Schlittenhunden lebt die Familie in der alten Mühle. Heute darf die achtjährige Tochter Ella erstmals alleine von den Huskys durch die idyllische Winterlandschaft gezogen werden. Am Ende wartet auf alle eine sternenklare Übernachtung in der weißen Winterpracht.

Skisport gehört in dem Winterparadies natürlich mit dazu. Bei Christian Beck auf der Palüdhütte bekommen hungrige Skifahrer die Topfen-Lasagne serviert. Eine Süßspeise, die der Wirt selbst kreiert hat und die mit Zwetschkenkompott und Vanillesoße verspeist wird. Ist die Arbeit des Tages verrichtet, geht es für den Hüttenwirt zu seinem eigens eingerichteten Schießstand hinter dem Haus. Hier kann der mehrfache österreichische Meister seinem Hobby, dem Bogenschießen, nachgehen. Auch für die Herstellung der Langbögen hat er sich eine eigene Technik einfallen lassen, die auf ungewöhnliche Hilfsmittel zurückgreift.

Man kann immer alles zweimal brauchen.
Christian Beck, Hüttenwirt und Bogenschütze

Wenn die Pumas tanzen

Ronald Rettenberger ist Wächter eines ganz besonderen Schatzes, den es nur in diesem Tal gibt. Alljährlich am Aschermittwoch holt der „Hüter der Pumas“ die bis zu 150 Jahre alten Laternen – auch Pumas genannt – vom Speicher. Jede hat ein eigenes Bild, das eine Geschichte vom Tal erzählt. Der Laternenumzug durchs Tal endet mit dem traditionellen Funkenabbrennen, mit dem die Einheimischen symbolisch den Winter beenden. Doch der Nächste kommt bestimmt.

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