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Ausflüge

Innsbruck im Winter – Hauptstadt der Alpen

ServusTV nimmt uns in dieser „Heimatleuchten“-Sendung mit ins winterliche Innsbruck. Umringt von weißen Bergen liegt die Alpenmetropole. Hier finden wir gelebtes Handwerk, seltene Berufe und ein Paradies für eine ganz besondere Tiervielfalt.

Bunte Häuserfront mit Nordkette im Hintergrund
Foto: Tommy Bause - Innsbruck Tourismus
Imposant thront die Nordkette über der Stadt Innsbruck

Lust auf mehr Geschichten aus der Heimat? Bei uns gibt es ab sofort die besten Folgen "Heimatleuchten" hier auf einen Blick.

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Tiroler Landeshauptstadt, Perle am Inn und Wintersport-Paradies. Innsbruck ist vielseitig und trotzdem speziell. Inmitten der imposanten Bergkulisse hat die Stadt historische Schätze bewahrt und sich zu der Wintermetropole der Alpen entwickelt.

Die Sendung „Heimatleuchten“ ist immer freitags ab 20:15 Uhr auf ServusTV zu sehen. Weitere Infos und die Sendungen zum Nachsehen gibt es auf servustv.com/heimatleuchten.

Beschirmt von den Alpen

In wenigen Minuten ist man von der Stadt aus auf der Nordkette. Den imposanten Bergzug hat man von Innsbruck aus stets fest im Blick. Auf Geografin Anna Girstmair wartet eine verantwortungsvolle Aufgabe. Sie prüft den Schnee und übermittelt dem Lawinenwarndienst eine Prognose für den Tag. Vor einigen Jahren ist sie selbst in einen Lawinenabgang gekommen. Heute hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, andere davor zu bewahren.

Für die Orientierung in den Bergen ist ein Panoramabild oft unerlässlich. Ingrid Schultus-Föger und Heinz Vielkind fangen die Gesichter der Bergwelt ein, wie es kein Foto kann. Sie sind Panoramamaler. Ihre kunstvolle Tätigkeit hat sie bereits bis nach Japan gebracht.

In der Tiroler Glasmalerei und Mosaikanstalt besuchen wir Thomas Medicus. Er ist einer der letzten Glaskünstler, der noch alte Restaurationstechniken beherrscht und gleichzeitig moderne Glasmalerei praktiziert.

Man muss sich quasi in diesen Strich von dieser Person hinein fühlen. 
Thomas Medicus, Glasmaler

Altes Handwerk auf neuen Wegen

Mehr als 100 Jahre gibt es die Taschnerei Schmarda bereits. Hier übt einer der letzten echten Taschnermeister sein Handwerk auf historischen Maschinen aus. Die Zukunft des Berufs legt Helmut Schmarda hoffnungsvoll in die Hände seines Gesellen Thomas Lechle. Der Quereinsteiger hat in der Arbeit mit Leder sein Glück gefunden und träumt bereits vom eigenen Betrieb.

Handwerkskunst hat in der kleinen Stadt am Inn eine lange Tradition. Im ältesten Stadtviertel Innsbrucks wird seit 1777 im Familienbetrieb von Peter Walde und Sohn Lukas Seife produziert. Bereits seit sieben Generationen pflegen sie die Seifensiederkunst. Besonders in den 80er-Jahren wurde die Seife fast vollständig von Duschbädern verdrängt. Doch mittlerweile findet vielerorts ein Umdenken statt. Weniger Müll und bessere Hautverträglichkeit sind nur zwei Vorteile von dem handgemachten Produkt.

Der Alpenzoo ist der höchstgelegene Zoo Europas. Hier findet man heimische Tierarten, die man sonst kaum zu sehen bekommt. Ob Luchse, Biber, Bären oder die vielfältige Vogelpracht – für Tierpflegerin Hannah Steinlechner ist ihr Beruf eine Herzensangelegenheit. Gerade arbeitet sie daran, die zwei Adler des Zoos miteinander zu verkuppeln. Ob ihre Bemühungen fruchten, wird sich im nächsten Herbst zeigen.

Luchse im Schnee
Foto: Alpenzoo Innsbruck
Am Fuß der Nordkette liegt der auf 750 m Höhe gelegene Alpenzoo.

Mittelalterlicher Charme, modernster Skizirkus, traditionelles Handwerk und kunstvolle Manufakturen. Die Hauptstadt der Alpen vereint scheinbar Unmögliches. Genauso wie Koch Thomas Mader, der uns zum Schluss dieser „Heimatleuchten“-Sendung eine Gourmetmahlzeit aus alpenländischen Produkten zaubert.

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