Heimatleuchten: „Sehnsucht Süden – unterwegs in Triest“
Für viele Österreicher fühlt sich die Adria-Stadt nicht wie Ausland an. Und für viele Italiener ist sie wie Wien – nur mit Meerblick und Dolce Vita. „Heimatleuchten“ zeigt die Stadt von ihrer besten Seite – am 22. 5. 2026 ab 20.15 Uhr bei ServusTV.
Triest ist der perfekte Ort für alle, die Sehnsucht nach dem Süden haben und doch der Heimat nah bleiben wollen: schnell auf einen Espresso ans Meer, ein Wochenende flanieren und genießen – oder für immer bleiben.
Stefan Haas, Haubenkoch und Foodblogger aus Altaussee erlebt seinen Triest Moment mitten auf dem Meer. Bei Fischer Diego Sugan, heißt es: „Pescato e mangiato“, gefischt und gleich gegessen. Der Österreicher Dizzi Alfons hat es geschafft, ausgerechnet in der Stadt des Kaffees das Caffè Sacher Triest zu eröffnen. Und dort backt für ihn „Liza“ Minelli alles von Kaiserschmarren bis Apfelstrudel. Elisabetta Minelli, eine gebürtige Triestinerin, hat in Bad Gastein alles über ihre Lieblingsküche gelernt.
Die Sendung „Heimatleuchten“ ist immer freitags ab 20:15 Uhr auf ServusTV zu sehen. Weitere Infos und die Sendungen zum Nachsehen gibt es auf servustv.com/heimatleuchten.
Die Catering-Unternehmerin Laura Theuretzbacher aus Wien liebt das Grätzel-Leben „wo man die Leute wirklich beim Namen kennt und seinen Kaffee hat, sein Restaurant, seine Bar.“ Olivenbauer und Winzer Peter Radcovic baut am Karst in ökologischer Landwirtschaft eine typische alte Olivensorte an.
Regelrecht verliebt in Triest hat sich der Wiener Helmut Telefont. Der Illustrator und Designer zieht am ersten Tag seiner Pensionierung hierher. Die Architekten Rosa Bittolo Bon und Felippe Mastinu betreiben in der Altstadt eine Tischlerei.
Die Schwamm-Manufaktur Rosenfeld gibt es seit 1896; nur noch vier Firmen in Europa verarbeiten die Schätze des Meeres. Triest ist die Hauptstadt der Region Friaul-Julisch Venetien. Und auch hier, zwischen Udine und Monfalcone, gibt es in kleinen Betrieben große Überraschungen zu entdecken.
Auf der „Manute“-Farm stellt der ehemalige Profiboxer Luca Lanfrit seltenen Käse, den Meringa aus Eselmilch, her: „Man sagt ja, dass Esel störrisch und dumm sind, aber das stimmt gar nicht – im Gegenteil.“
Buchtipp: „Triest für Fortgeschrittene“.
Triest offenbart sich nicht gleich auf den ersten Blick. Der ehemalige Hafen der Donaumonarchie mit seinem morbiden Charme verlangt Aufmerksamkeit, will erforscht, verstanden, durchschaut werden. Georges Desrues und Erich Bernard führen an historische Plätze mit ihrer zum Teil glorreichen, zum Teil dunklen Vergangenheit, beleuchten das architektonische Erbe, empfehlen die besten Badeorte und Bars für einen Aperitivo.
In den letzten Jahren hat sich auch in Triest einiges getan: Neue Lokale und Geschäfte, urbane Visionen und mutige Initiativen sorgen für frischen Wind in der alten Hafenstadt. Und warten darauf, auch von fortgeschrittenen Triest-Besucher und Besucherinnen neu entdeckt zu werden. Dafür ist diese umfangreich aktualisierte Neuauflage der richtige Begleiter. Erschienen im Styria-Verlag.
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