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Garten

15 nützliche Gartenwerkzeuge

Was muss eine Gartenschere können? Wofür braucht es einen Grubber? Wir zeigen die wichtigsten Helfer für Balkon & Garten.

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Foto: Julia Schinzel
Ob Rechen, Säge, Mistgabel oder Pflanzwerkzeug, diese Gartenwerkzeuge sollte man immer zur Hand haben.

Egal, wie groß oder klein der eigene Garten und Balkon auch sein mögen: Mit dem richtigen Werkzeug macht das Säen, das Pflanzen, das Umgraben und das Ernten einfach mehr Spass. Beim Kauf auf Qualität zu achten, zahlt sich ebenfalls aus – denn was bringt eine Rosenschere, die nach dreimaliger Benutzung stumpf ist?

Tipps zum Kauf von Gartenwerkzeug

Generell gilt: Setzen Sie bei Spaten, Schaufeln und Rechen am besten auf Modelle mit Holzstielen. Diese dämpfen besser als Stiele aus Fiberglas oder Metall. Zudem lassen sie sich einfacher ersetzen. Sollten Griffe Ihres Gartengeräts rutschig sein, hilft ein Textilband, das um die jeweilige Stelle gewickelt wird und so für besseren Halt sorgt.

Nach der Benutzung ist wichtig, die Geräte mit einer Bürste gut zu reinigen und die Metallteile sorgfältig zu trocknen. Hat sich Flugrost gebildet, können Sie diesen mit Stahlwolle abreiben und anschließend die betroffenen Stellen dünn mit Pflanzenöl einreiben.

Das Setzholz

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Foto: Julia Schinzel

Klein, aber oho. Ein Setzholz, auch Pflanzholz genannt, hilft dabei, Löcher in den erdigen Untergrund zu machen. So können große Samen, Blumenzwiebeln und Jungpflanzen gesetzt werden. Die besten Setzhölzer haben einen Griff aus solidem Eschenholz und eine geschmiedete Stahlspitze. Ein Pflanzholz mit T-Griff lässt sich bequem umfassen und schont das Handgelenk.

Die Handschaufel

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Foto: Julia Schinzel

Eine Handschaufel eignet sich zum Legen von Blumenzwiebeln, außerdem ist sie im Garten ein ständiger Begleiter, wenn kleine Pflänzchen eingesetzt werden sollen.

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Mit einer robusten geschmiedeten Handschaufel aus legiertem Schwedenstahl, mit angeschliffenen Kanten und einem Griff aus lackiertem Eschenholz, geht das Gärtnern leicht von der Hand. Sogar wenn der Boden steinig, hart oder gar verwurzelt ist.

Der Hohlpflanzer

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Foto: Julia Schinzel

Für das Setzen einzelner Blumenzwiebeln eignen sich neben dem Pflanzholz auch Hohlpflanzer. Der Durchmesser dieses Gartenwerkzeugs ist größer als der eines Pflanzholzes. Vor allem, wenn der Boden lehmig ist, eignet sich ein Hohlpflanzer besser als ein Setzholz, denn letzteres würde diesen Untergrund nur verdichten.

Der Grubber

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Foto: Julia Schinzel

Dieser nützliche Gartenhelfer besteht aus einer Kralle mit drei gebogenen Metallzinken an einem langen Stiel oder kurzen Griff. Der Grubber lockert den Boden oberflächlich und löst dabei Unkrautwurzeln. Das schmale Gerät lässt sich auch gut zwischen den Pflanzreihen einsetzen. Der Name Grubber leitet sich vom englischen Wort to grub (graben) ab.

Die Säge

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Foto: Julia Schinzel

Sägeblätter aus Stahl nutzen sich weniger schnell ab als solche aus anderen Materialien. Aber auch das beste Blatt wird mit der Zeit stumpf, deshalb sollten Sägeblätter austauschbar sein. Zur sicheren Aufbewahrung empfiehlt es sich, eine zusammenklappbare Säge zu kaufen oder einen Köcher zu haben. Manche Sägen können mit einer Teleskopstange für Arbeiten in der Höhe verlängert werden.

Die Gartenschere

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Foto: Julia Schinzel

Sträucher einkürzen, Blüten für die Vase und Stecklinge schneiden, Verblühtes entfernen: Eine gute Gartenschere kann man immer brauchen. Testen Sie vor dem Kauf, ob das Modell gut in der Hand liegt, der Sicherheitsverschluss bequem zu bedienen ist und die Feder sich geschmeidig zusammendrücken lässt. Bei qualitativ hochwertigen Gartenscheren können die Schneidblätter ausgetauscht werden. Es gibt auch spezielle Scheren für Linkshänder.

Die Grabgabel

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Foto: Julia Schinzel

Mit diesem Werkzeug lässt sich der Boden schonender lockern als mit einem Spaten. Letzterer wirbelt zu viele Bodenschichten durcheinander und zerstört damit das Zuhause von vielen Lebewesen. Mit der Grabgabel sticht man ins Erdreich und rüttelt am Griff. Die Erde sollte dabei feucht, aber nicht nass sein. Für Rosen gibt es spezielle zweizinkige Gabeln, die die Wurzeln schonen.

Die Hippe

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Foto: Julia Schinzel

Die Hippe ist ein sichelartig nach unten geschwungenes Messer, mit dem Schneidarbeiten exakter ausgeführt werden können als mit einer Schere. Mit der Hippe schneidet man Stecklinge und Triebe, man kann damit aber auch Gemüse wie Salat und Kraut ernten. Beim Schneiden von Blumen oder Stecklingen ist eine Hippe ebenfalls unerlässlich. Denn Stiele, die durch den Schnitt mit einer Schere gequetscht wurden, können kein Wasser aufnehmen. Jeder Schnitt ergibt bei Bäumen und Sträuchern eine Wunde, die das Gehölz wieder schließen muss. Je glatter sie ist, desto besser verheilt sie auch.

Die Astschere

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Foto: Julia Schinzel

Die Astschere schneidet mittelgroße Zweige, die für eine Gartenschere zu dick und für eine Astsäge zu dünn sind. Der lange Griff verbessert die Hebelwirkung und erleichtert so den Schnitt. Er besteht oft aus Holz, die Klinge aus Edelstahl. Astscheren sollten nicht zu schwer sein, damit auch das Über-Kopf-Arbeiten möglich ist.

Die Ziehhacke

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Foto: Julia Schinzel

Unerwünschten Wildkräutern rückt man mit einer Ziehhacke rückenschonend zu Leibe. Dabei wird die scharfe Schneidefläche unter den Wurzeln durchgezogen und holt so die Pflanze aus dem Boden. Das Wort Hacke kommt vom althochdeutschen hacchon und bedeutet: tief einschneiden. Achten Sie beim Kauf auf die Länge des Stiels, damit Sie bequem aufrecht arbeiten können.

Der Krampen

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Foto: Julia Schinzel

Der Krampen wird auch Kreuzhacke oder Spitzhacke genannt. Ist der Garten in die Jahre gekommen, fallen Rodungsarbeiten an, bei denen auch Wurzeln ausgegraben werden müssen. Dafür ist der Krampen das geeignete Gerät.

Das Heindl

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Foto: Julia Schinzel

Mit dieser Hacke lässt sich der Boden gut bearbeiten. Das Heindl hat viele Namen: Hau, Haue; in manchen Regionen auch Häundl oder Häunl.

Der Rechen

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Foto: Julia Schinzel

Wird ein Beet für die Pflanzung vorbereitet oder muss man den Boden für den Rasenanbau lockern, dann verhilft ein Rechen zum letzten Schliff. Zwischen seinen „Zähnen“ bleiben auch Steine hängen, die im Beet nichts verloren haben.

Der Spaten

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Foto: Julia Schinzel

Das Umgraben des Bodens mit dem Spaten bewirkt eine intensive Lockerung und Durchlüftung, stört aber das Bodenleben. Umgestochen sollte der Boden deshalb nur werden, wenn es unbedingt notwendig ist, etwa bei der Neuanlage eines Beetes. Als Universalwerkzeug ist der Spaten auch für das Abstechen von Beet- oder Rasenkanten oder zum Umsetzen und Pflanzen gut geeignet.

Der Laubbesen

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Foto: Julia Schinzel

Herbstzeit = Laubzeit. Unter Bäumen und in Blumenbeeten sollen die Blätter zwar liegen bleiben, denn das Laub schützt den Boden und liefert durch die Kompostierung Nährstoffe. Auf dem Rasen müssen Blätter hingegen regelmäßig abgekehrt werden, sonst droht im Winter Schneeschimmelgefahr.

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