Gesundheit

Der Apfel, die Liebe und das ewige Leben

Dass Äpfel gesund sind, weiß jedes Kind. So gesund, dass sie in der Mythologie sogar mit Unsterblichkeit in Verbindung stehen. Was es über das Lieblingsobst der Österreicher alles zu wissen gibt und welche Apfelsorten sich wofür am besten eignen.

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Äpfel von Frutura
Foto: Unsplash

Pastellfarbene Blüten und runde, süße Früchte: Wenn man nach der Signaturenlehre von Paracelsus geht, steht der Apfel für Harmonie, Partnerschaft, Lebensbejahung und Schönheitssinn. Er wird der Venus zugeordnet und wurde früher sogar als Liebeszauber eingesetzt. Wer in einer bestehenden Beziehung regelmäßig einen Apfel teilt, beschützt die Liebe und stärkt die Leidenschaft, heißt es auch heute noch.

Der Apfel: Symbol der Liebe und Unsterblichkeit

Den Ruf als Fruchtbarkeitssymbol hatte die runde Frucht übrigens schon in der Antike: Damals galt das Zuwerfen eines Apfels als Zeichen der Liebe. In der Mythologie der Kelten diente ein Zweig mit Knospen, Blüten und einem Apfel wiederum als magischer Gegenstand, der den Zugang zur Welt der Götter öffnete. Im sagenumwobenen Avalon wuchsen überhaupt die Äpfel der Unsterblichkeit, und auch die goldenen Äpfel der Hesperiden schenkten angeblich ewiges Leben.

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Foto: Frutura
Er soll ewiges Leben, Fruchtbarkeit oder Liebe schenken: Der Apfel gilt als wichtiges Symbol in der Mythologie.

Superstars für die Gesundheit

„Ein Apfel pro Tag, und du brauchst keinen Arzt“, lautet sinngemäß ein englisches Sprichwort. Und da ist viel Wahres dran. In Äpfeln stecken eine Menge Vitamine und Mineralstoffe, sie sind reich an Ballaststoffen und enthalten Antioxidantien, die die Zellen vor freien Radikalen schützen. Und das Beste: Sie schmecken gut und können sogar den Durst löschen. Kein Wunder, dass der Apfel immer noch Österreichs Lieblingsobst ist. Ganze 21 Kilo Äpfel im Jahr verzehren wir im Durchschnitt pro Person. Der allergrößte Teil davon stammt aus der heimischen Landwirtschaft, allen voran aus der Steiermark.

Süß und spritzig: So schmecken die steirischen Äpfel

Manche Menschen sind überzeugt, dass von dort nicht nur die meisten, sondern auch die besten Äpfel kommen. Und damit könnten sie tatsächlich Recht haben. Vor allem in der Oststeiermark, dort wo auch die Steirische Apfelstraße verläuft, ist das Klima nämlich perfekt für den Anbau saftiger und besonders geschmackvoller Äpfel: Im Sommer werden die Streuobstwiesen und Apfelplantagen von viel Sonne verwöhnt. Weil aber die Nächte trotzdem kühl sind, entwickeln die Früchte ein ausgewogenes Aroma aus sonniger Süße und spritziger Säure. Genau so soll ein richtiger Apfel schmecken.

Frutura, Ernte
Foto: Frutura
Bei den steirischen Frutura Vertrags-Bauern ist jetzt Erntezeit.

Wer Apfel sagt, muss auch Biene sagen

Weil Apfelbäume auch Bienen brauchen, hat das steirische Familienunternehmen Frutura, Österreichs größter Produzent von Obst und Gemüse, zwischen den Obstbauflächen rund 60 Hektar neue Bienenblumenwiesen angelegt. Mit dem Projekt BioBienenApfel sollen in den nächsten fünf Jahren insgesamt 1.200 Hektar neuer Lebensraum für Bienen geschaffen werden.

Welche Apfelsorte eignet sich wofür?

Den ganzen Sommer hindurch hatten die Früchte Zeit zum Reifen. Jetzt im Herbst wird geerntet: Die frischen Golden Delicious und Gala, Elstar und Jonagold kommen in den nächsten Wochen als „Steiermark Genuss Äpfel“ und als BioBienenÄpfel in die Supermärkte. Jede Sorte hat ihren eigenen, typischen Geschmack und lässt sich unterschiedlich verwenden:

  • Gala
    Er ist kleiner als die meisten anderen Sorten und eignet sich mit seinem saftig süßlichen Geschmack und wenig Säuregehalt gut als kinderfreundlicher Vitaminspender, aber auch für glacierte Äpfel, zum Backen und als süßer Bratapfel.

  • Elstar
    Würzig und sehr fruchtig süß mit feiner Säure, eignet sich diese Sorte bestens für Apfelkren und herzhafte Obstsalate oder zum cremigen Weinkäse.

  • Golden Delicious
    Diese Sorte ist saftig, knackig mit extrasüßem Aroma, in das sich ganz zart eine feine Säure mischt. Der Golden Delicious wird gerne zum Backen und für Desserts verwendet und harmoniert auch hervorragend mit Edelschimmelkäse.

  • Topaz
    Der Topaz ist sehr saftig mit intensiv-würzigem Geschmack und angenehm süß-saurem Aroma. Er beinhaltet besonders viel Vitamin C und kommt durch seine Schorf-Resistenz auch ohne chemische Behandlung aus. Perfekt für Apfelstrudel, Saft, Kompott und Apfelgelee.

  • Braeburn
    Mit seinem ausgewogenen Zucker-Säureverhältnis passt er gut zur deftigen Brettljause und in den fruchtigen Obstsalat.

  • Jonagold
    Das süße Fruchtfleisch entwickelt eine vielschichtige Aromatik mit feinsäuerlicher Note. Der Jonagold eignet sich zum Backen, für Obstsalate, Chutneys und für frische Säfte.

Alle einzigartig im Geschmack: Die Sorten Elstar, Gala und Braeburn aus der Steiermark. Fotos: Frutura

Äpfel sind besonders reich an ...

  • Kalium

  • Kalzium

  • den Vitaminen B1, B2, B6, E und C

  • Folsäure

  • Pektinen

  • Polyphenolen

Apfel kann man lernen

Die Apfel, Obst und Gemüse Akademie bildet in drei Modulen zum „Diplomierten Obst und Gemüse Experten“ aus. Mehr Informationen für Interessierte gibt es unter www.aoga.at

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