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Naturapotheke

Der reinigende Lichtbaum: die Birke

Für die Kelten und Germanen war sie der Baum des Neubeginns. In der Volksmedizin ist die Birke, deren Kräfte wir jetzt im Frühling nutzen können, bis heute ein Quell der Reinheit und Schönheit.

Birke, Birkenwald, Bäume
Foto: Pixabay / MJ
Ein Tee aus Birkenblättern empfiehlt sich besonders für eine Frühjahrskur.

Ob es um Beschwerden mit den Harnwegen und dem Verdauungsapparat oder um Rheuma und Gicht geht, in den Blättern, den Kätzchen, den Blüten und im Stamm der Birke stecken zahlreiche Wirkstoffe, die dagegen helfen können.

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  • Hilft bei: Durchfall, Rheuma, Gicht, Hautleiden, Cellulite.

  • Wirkung: harntreibend, entzündungshemmend und mild entwässernd.

  • Heilanwendung: Tee, Tinktur, Öl.

  • Heilanwendung: Die bekannteste Anwen­dung der Birke ist der Birkenblättertee, er steht auch im offiziellen Arzneimittelbuch. Dazu nimmt man 4 Teelöffel getrocknete oder 4 Esslöffel frische Birkenblätter, über­gießt sie mit 2 Liter kochendem Wasser, lässt sie 10 Minuten ziehen, seiht ab und ge­nießt den Tee über den Tag verteilt. Er dient vor allem zum Durchspülen, deshalb sollte die Menge von zwei Litern pro Tag einge­halten werden. Über drei bis vier Wochen getrunken, empfiehlt sich der Birkenblätter­tee besonders für eine Frühjahrskur.

  • Inhaltsstoffe und Wirkung: Die Birkenblätter werden im zartgrünen Zustand im Frühjahr geerntet. Sie enthalten Saponine, Flavonoide, Gerbstoffe, Salicylate, Bitterstoffe und etwas ätherisches Öl. Sie regen die Nierenfunktion an, wirken harntreibend, entzündungshemmend und mild entwässernd, ohne das Nierengewebe zu reizen. Der Birkensaft, der durch Anbohren des Stammes gewonnen wird, enthält primär Fruchtsäuren und ist schwach entschlackend. Die Knospen werden als Immunmodulatoren gegen Pollenallergien verwendet. Die aus der Rinde hergestellte Birkenkohle ist ein verlässliches Mittel gegen Durchfall.

  • Botanik: Der bis zu 30 Meter hohe, sommergrüne Laubbaum mit weißer Rinde ist Namensgeber für die Familie der Birkengewächse. Bei uns wachsen vor allem zwei Arten: Die Hängebirke (B. pendula) hat herabhängende, mit warzigen Haardrüsen besetzte Zweige und mag trockene Standorte. Die Moorbirke (B. pubescens) wächst in feuchten Wäldern und Mooren. Als Lichtbaum bevorzugt die Birke helle Wälder. Sie ist ein Frühblüher, die männlichen Kätzchen stäuben bereits beim ersten warmen Frühlingswetter, was bei Pollenallergikern die Saison der rinnenden Nasen schon früh einleitet.

  • Geschichte: Die Birke ist der Baum der indogermanischen Völker und war Brigid, der keltischen Göttin der Wintersonnenwende, geweiht. Im Christentum wurde ihr Fest Imbolc zu Maria Lichtmess. Die Druiden machten die Birke (Beth) zum Anfang ihres Baumalphabets, die germanische Birkenrune sollte Wachstumskräfte vermitteln. In den Kräuterbüchern des Mittelalters wird vor allem die Verwendung des Birkensaftes gegen Leberleiden und Nierensteine beschrieben, Hildegard von Bingen empfahl ihn gegen Hautprobleme. In der Volksmedizin ist eine Frühlingskur mit Birkenblättern bis heute beliebt.

Birkenblätter-Tee zum Spülen der Harnwege

  • Eine Kur mit Birkenblättertee „entrümpelt“ das Bindegewebe und hilft bei Cellulite. Teile Birkenblätter 2 Teile Brennnesselkraut 4 Teile Goldrutenkraut 2 Teile Löwenzahnkraut 1 Teil Melisse.

  • 1 Esslöffel dieser Teekräutermischung mit 1 Liter heißem Wasser überbrühen und 10 Minuten ziehen lassen. Am besten vormittags trinken.

Birkenblätter-Tinktur

  • Als Haarwuchsmittel: 2 Handvoll frische Birkenblätter, 1 EL Brennnesselwurzel (aus der Apotheke), ½ EL Rosmarinblätter und evtl. 4 Pimentkörner mit 40 % Alkohol 3 Wochen ansetzen, abfiltern und tropfenweise in die Kopfhaut einreiben.

  • Auch die äußerliche Anwendung mit Birkenblätter-Cellulite-Öl aus der Apotheke ist empfehlenswert.

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