Likör aus schwarzen Johannisbeeren zum Selbermachen

Diese Köstlichkeit wirkt antirheumatisch.
Likör aus Schwarzen Ribiseln (Bild: Getty Images)
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Servus-Expertin Karin Buchart
Foto: Roland Vorlaufer
Karin Buchart erklärt Monat für Monat in Servus Stadt & Land die Heilkräfte der Natur und teilt auf servus.com regelmäßig ihr Expertenwissen rund um Ernährung, Kräuter und Heilpflanzen.

Die Blätter der Schwarzen Johannisbeere (österreichisch: „Ribisel“) werden ganz offiziell bei der unterstützenden Therapie rheumati­scher Erkrankungen empfohlen. Sie können frisch oder getrocknet als Tee aufgegossen oder zusammen mit den Beeren in einen Likör verwandelt werden, den die Franzosen Cassis nennen. Wenn dieser Likör fertig gereift ist, kann er gemeinsam mit Weißwein zum Kir und mit Champagner zum Kir Royal aufgegossen werden.

  • 1 kg Schwarze Ribiseln
  • einige Ribiselblätter
  • 1 l Weinbrand
  • 370 g Zucker
  • 0.5 l Wasser
  1. Die Ribiseln gut waschen. Mit den Blättern zusammen in ein Weithals-Glasgefäß geben.
  2. Den Weinbrand darübergießen und gut verschlossen zwei Monate ziehen lassen, dann abseihen.
  3. Zucker mit Wasser aufkochen und auskühlen lassen.
  4. Das Zuckerwasser mit dem abgeseihten Weinbrand mischen und durch einen feinen Papierfilter in Flaschen abfüllen, nochmals mindestens vier Wochen ziehen lassen.
  5. Wer den Likör im Juli ansetzt, hat bis Silvester einen richtig reifen und schmackhaften Likör.

Anwendung

In der kältesten Zeit im Jahr zwei Wochen lang je ein Stamperl pro Tag trinken.

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