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Peter Rosegger: Der erste Christbaum bei den Waldbauern

Servus-Autor Harald Nachförg liest im Servus-Podcast eine wunderbare Weihnachtsgeschichte von Peter Rosegger vor. Untermalt von stimmungsvollen Weihnachtsliedern des Salzburger Adventsingens.
Der erste Christbaum bei den Waldbauern - eine Weihnachtsgeschichte von Peter Rosegger (Foto: Doris Himmelbauer)
Foto: Doris Himmelbauer
Foto: Doris Himmelbauer

Wie der Schriftsteller und älteste Sohn einer Bergbauern-Familie von Graz nach Hause auf den obersteirischen Hof kommt, im Nebel heimlich einen Fichtenwipfel aus dem Wald holt und seinem kleinen Bruder am Heiligen Abend eine riesige Freude macht.

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Über Peter Rosegger

  • Geb. 31. 7. 1843 im steirischen Alpl
  • Gest. 26. 6. 1918 in Krieglach
Ein Porträt von Schriftsteller Peter Rosegger (Foto: Mauritius Images)
Foto: Mauritius Images
Ein Porträt von Schriftsteller Peter Rosegger (Foto: Mauritius Images)

Als Schneiderlehrling bei Ignaz Orthofer ging er mit ihm auf Wanderschaft („Stör“). Er arbeitete auf 67 Höfen und lernte dabei Land und Leute kennen. Bereits damals verfasste er zahlreiche Schriften, ab 1864 schrieb er für die Grazer „Tagespost“. Die Brauereifamilie Reininghaus verschaffte ihm einen Platz an der Handelsakademie. 1870 veröffentlichte er sein erstes Buch „Zither und Hackbrett“ mit Mundartgedichten, sein Lebenswerk umfasst 43 Bände. Ab 1876 brachte er die Monatszeitschrift „Roseggers Heimgarten“ heraus, in der er sich auch kritisch mit sozialen Missständen vor allem bei den Bauern und der Ausbeutung der Natur auseinandersetzte. Für das Magazin mit einer Auflage von etwa 5.000 Stück schrieben u. a. Marie v. Ebner-Eschenbach, Bertha v. Suttner, Leo Tolstoj, Wilhelm Busch, Ludwig Anzengruber und Karl May.

Mit 15 Millionen verkauften Büchern in 20 Sprachen war Peter Rosegger neben Jules Verne der meistgelesene Autor seiner Zeit. 1873 heiratete er die Grazerin Anna Pichler. Ein Jahr später wurde Sohn Sepp (Arzt und Komponist) geboren, 1875 Tochter Anna, bei deren Geburt die Mutter starb. 1879 heiratete der Dichter Anna Knaur, mit der er noch einen Sohn (Hans Ludwig) und zwei Töchter (Margarethe und Martha) hatte.

Hellfried Rosegger, geb. 21. 5. 1940, ist ein Urenkel von Peter Rosegger aus der Linie von dessen Sohn Sepp. Der pensionierte Kinderarzt lebt mit seiner Frau Susanna in Graz. Gemeinsam mit seiner Schwester Heide (geb. 1938) hält er das Andenken an seinen Urgroßvater aufrecht, ist selbst Schriftsteller und Musiker. Die insgesamt 15 Urenkel von Peter Rosegger haben 36 Ururenkel mit derzeit 41 Urururenkeln. (Stand 2018)

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