Selbermachen

Kirschkernkissen mit Kirschen besticken

Ein Kirschkernkissen ist schnell selbst gemacht. Es eignet sich als Wärmespender, kühlt aber auch Stiche oder Prellungen. Bestickt mit Kirschen, bekommt es eine persönliche Note.

Selbermachen, Sticken, Kirsche, Kreuzstich
Foto: Michaela Gabler
Foto: Michaela Gabler

Wer Kirschen gerne isst, dem wird das Sammeln der Kerne keineswegs schwer fallen. Für unser Wärmekissen benötigen wir insgesamt 500 g Kirschkerne – diese werden zuerst 10 Minuten lang gekocht und danach rund 1 Stunde bei 90 °C im Rohr getrocknet.

Das braucht's

So wird das Kirschkernkissen gemacht

  1. Aus dem Leinen nähen wir mit der Nähmaschine eine quadratische Kissenhülle. Eine Seite bleibt dabei offen.

  2. Dann wenden wir den Stoff und spannen die Stelle, an der wir das Kirschenmotiv sticken möchten, in einen kleinen Stickring ein.

  3. Dann wird nach der Vorlage gestickt. Die Anleitung für den einfachen Kreuzstich findet ihr weiter unten.

  4. Sobald die Stickerei fertig ist, befüllen wir das Kissen mit den Kirschkernen und nähen die offene Seite zu.

So wird die Kissenhülle mit Kreuzstich gestickt

Mit unserer Stickvorlage können auch Anfänger ganz leicht das Kirschmotiv sticken.

Wichtig:

  • Jedes Kästchen steht für ein Kreuz.

  • Die Kreuze werden nicht einzeln, sondern eines nach dem anderen gestickt.

Das Vernähen

  1. Wer möchte, kann in das Fadenende einfach einen Knoten als Stopper machen.

  2. Besser ist es aber, den Faden zu vernähen: Dazu stechen wir die Nadel von der Rückseite des Stoffes durch und ziehen den Faden soweit hindurch, bis noch ca. 5 cm auf der Rückseite übrig bleiben.

  3. Diesen Restfaden sticken wir dann in den folgenden Arbeitsschritten ein. Nach ca. 5 Stichen schneiden wir den Restfaden ab.

Der Kreuzstich

  1. Ein Kreuz entsteht, indem wir von der Rückseite des Stoffes aus in das linke untere Loch und von der Vorderseite aus in das rechte obere Kästchen einstechen.

  2. Diesen Schritt wiederholen wir so lange, wie es das Muster vorgibt.

  3. Den Restfaden auf der Rückseite halten wir dabei fest und achten darauf, dass wir die Nadel immer über ihm führen. Mit dem Festziehen wird dann der Faden fixiert.

  4. Sobald die Hinreihe fertig ist, geht es retour mit der Rückreihe: Zurück stechen wir von hinten rechts unten nach vorne links oben.

  5. Wichtig: Auch wenn man sich die Stickarbeit passend hindreht, sollte die Stickrichtung immer dieselbe sein. Also so, dass der Faden immer in die gleiche Richtung zeigt – der sich nach rechts neigende Hinfaden sollte immer unter dem nach links geneigten Rückfaden liegen. Auf der Rückseite entstehen dadurch senkrechte Stiche.

  6. Sobald die erste Reihe fertig ist, können wir dann beim Schließen des letzten Kreuzes in einem Arbeitsschritt gleich in die darunter liegende Reihe stechen.

Der Fadenwechsel

  1. Wenn der Faden aufgebraucht ist oder eine neue Farbe hinzukommen soll, dann vernähen wir ihn wie zu Beginn der Arbeit zusammen mit dem Beginn des nächsten Fadens.

  2. Nach ca. 5 Stichen können wir die beiden Restfäden wieder abschneiden.

  3. Ist das Ende der Stickarbeit erreicht, dann vernähen wir den letzten Faden, indem wir ihn durch einige der senkrechten Stiche auf der Rückseite ziehen und abschneiden.

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