„Mensch ärgere Dich nicht“

Ein Jausenbrett, Farbe, Spielfiguren und einen Würfel – mehr braucht es nicht für unser selbst gebasteltes „Mensch ärgere Dich nicht“.
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Foto: Katharina Gossow
„Mensch ärgere dich nicht“ kann man auch sehr gut auf einem Jausenbrett spielen.
Foto: Katharina Gossow

Vor über 100 Jahren, genauer gesagt 1908, erfand Joseph Friedrich Schmidt in einer Garage in München das Brettspiel „Mensch ärgere Dich nicht“. Wenig später von ihm auf den Markt gebracht, sollte es zu einem der bekanntesten und beliebtesten Gesellschaftsspiele der Welt werden.

Bis heute greifen Oma, Opa, Mama, Papa und Kinder begeistert zum Würfel und haben Riesenspaß daran, die Mitspieler zu ärgern. Selber wird man natürlich nicht so gern rausgeschmissen, vor allem wenn man kurz vor seinem Ziel steht. Da ist’s dann oft wirklich zum Aus-der-Haut-Fahren, wenn eine neue Runde begonnen werden muss.

Fantasie beim Bemalen des Spielbretts ist gefragt!

Für unser selbst gebasteltes Familienspiel haben wir ein Jausenbrett verwendet, es kann aber auch eine Holzplatte sein (ca. 1,5 Zentimeter stark und auf mindestens 31 × 38 Zentimeter zugeschnitten). Vor dem Bemalen sollte das Holz fein abgeschliffen werden, damit man sich keinen Schiefer einzieht. Statt der klassischen kräftigen Farben haben wir Pastelltöne für die Felder und Figuren gewählt. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Am besten lässt man die Kinder das Spiel gestalten, wie sie wollen. Dann ist das Rauswerfen noch lustiger.

Das braucht's

Mensch ärgere dich nicht, Brettspiel, Würfelspiel, Basteln, Servus
Foto: Katharina Gossow
Mit einem selbst gemachten Exemplar macht das Spielen doppelt Spaß.
  • 1 altes Holzbrett (ca. 31 × 38 cm)

  • 16 Spielfiguren aus Holz

  • Würfel

  • weichen Bleistift

  • Pinsel

  • 5 Acrylfarben 

  • runden Schwammstempel (Ø 20 mm)

Schöne Holzbretter von unseren heimischen Handwerkern finden Sie bei Servus am Marktplatz. Jetzt stöbern!

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So wird das Brettspiel gemacht

  1. Spielfeldvorlage nachzeichnen
    Zuerst die Spielfeldvorlage in der Größe des Bretts ausdrucken (A3) und dann auf der Rückseite die Kreise mit dem Bleistift nachzeichnen.

  2. Spielfeld auf das Brett übertragen
    Nun das Blatt wenden, auf das Brett legen und von oben noch einmal alle Kreise nachzeichnen. So übertragen sich die Bleistiftkreise auf das Brett.

  3. Punkte stempeln
    Mit dem Schwammstempel und der Acrylfarbe die vorgezeichneten Punkte auf dem Brett stempeln. Die innere Reihe des Kreuzes, der Startpunkt und die Vierergruppe am Brettrand werden in je einer Farbe gestempelt. Die restlichen Kreise werden mit der weißen Farbe eingefärbt.

  4. Spielfiguren mit vier Farben anmalen
    Nun jeweils vier Spielfiguren aus Holz mit den vier ausgewählten Farben bepinseln. Dafür ein Blatt Papier oder eine alte Zeitung als Unterlage verwenden. Ist die Acrylfarbe dann gut getrocknet, kann schon gewürfelt, gezogen und geärgert werden.

Schritt-für-Schritt zum Spiel
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