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Selbermachen

Tipi-Zelt selbst gemacht: Mit vier Besenstangen und einem Leintuch

Manchmal braucht es nicht viel für eine kleine Auszeit: vier Besenstangen, ein großes Leintuch, etwas Band und Nadel und Faden – mehr nicht. In wenigen Handgriffen entsteht daraus ein Tipi-Zelt, das sich besonders im Garten gut macht.

Tipi, Zelt, Garten, Leintuch
Foto: Luana Baumann-Fonseca
So schnell kann man ein Indianerzelt selbst bauen. Im Garten macht es sich besonders gut.

Wer drinnen sitzt, ist in einer eigenen kleinen Welt. Und wer das Zelt mit Lichterkette, Decken und Polstern ausstattet, möchte es so schnell nicht mehr verlassen.

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Das brauchen Sie

Bevor es losgeht, alles kurz zusammenstellen – die Materialliste ist erfreulich kurz:

  • 4 lange Besenstangen – sie bilden das tragende Gerüst des Tipis

  • Band oder Schnur – zum Zusammenbinden der Stangen

  • 1 großes Leintuch – der Stoff, der das Zelt erst zum Zelt macht

  • Nadel und Faden – für ein paar Stiche am Zelteingang

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Tipi-Zelt Schritt für Schritt

Schritt 1: Die Besenstangen zusammenbinden

Legen Sie die vier Besenstangen nebeneinander und binden Sie sie etwa 25 cm unterhalb der oberen Enden mit einem Band oder einer Schnur fest zusammen. Dieser Knotenpunkt ist das Herzstück des ganzen Zeltes – er hält später alles zusammen und gibt dem Tipi seine typische, spitz zulaufende Form. Nehmen Sie sich hier einen Moment Zeit und binden Sie gut fest, damit das Gerüst stabil wird.

Schritt 2: Das Gerüst aufstellen und stabilisieren

Jetzt kommt der schönste Moment: Die Stangen werden unten gleichmäßig in vier Richtungen auseinander gespreizt, bis das Gerüst von alleine stabil steht. Um die Position zu sichern, wird oben ein weiteres Band um die Stangen geknotet. Das Tipi-Gerüst steht – und sieht schon so aus, als gehöre es in den Garten.

Schritt 3: Das Leintuch befestigen

Nun wird das große Leintuch um das Holzgerüst gewickelt. Dort, wo der Zelteingang entsteht, werden die beiden Stoffenden mit ein paar Stichen zusammengenäht – das geht schnell und hält zuverlässig. Zum Schluss den Stoff auf Bodenlänge abschneiden, damit er sauber aufliegt und das Zelt von innen wie von außen ordentlich wirkt.

Schritt 4: Einrichten und beziehen

Das Tipi ist fast fertig. Jetzt darf das Innere ausgestattet werden: Polster, Decken und Teppiche machen das Zelt wohnlich und gemütlich. Dann ist es bereit, bezogen zu werden – und die erste Auszeit kann beginnen.

Dekoration: Das Tipi verschönern

Das Tipi muss nicht schlicht bleiben. Mit ein paar einfachen Ideen wird es zum echten Blickfang:

  • Lichterkette: Im Inneren aufgehängt sorgt sie für eine warme, gemütliche Beleuchtung – besonders schön, wenn draußen die Dämmerung einsetzt.

  • Papierblumen: Gemalte Papierblumen an der Außenseite des Zeltes geben ihm eine fröhliche, bunte Note.

  • Girlanden: Bunte Girlanden, außen ums Tipi gehängt, machen es zum Mittelpunkt des Gartens.

Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

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