Tipi-Zelt selbst gemacht: Mit vier Besenstangen und einem Leintuch
Manchmal braucht es nicht viel für eine kleine Auszeit: vier Besenstangen, ein großes Leintuch, etwas Band und Nadel und Faden – mehr nicht. In wenigen Handgriffen entsteht daraus ein Tipi-Zelt, das sich besonders im Garten gut macht.
Wer drinnen sitzt, ist in einer eigenen kleinen Welt. Und wer das Zelt mit Lichterkette, Decken und Polstern ausstattet, möchte es so schnell nicht mehr verlassen.
Das brauchen Sie
Bevor es losgeht, alles kurz zusammenstellen – die Materialliste ist erfreulich kurz:
4 lange Besenstangen – sie bilden das tragende Gerüst des Tipis
Band oder Schnur – zum Zusammenbinden der Stangen
1 großes Leintuch – der Stoff, der das Zelt erst zum Zelt macht
Nadel und Faden – für ein paar Stiche am Zelteingang
Tipi-Zelt Schritt für Schritt
Schritt 1: Die Besenstangen zusammenbinden
Legen Sie die vier Besenstangen nebeneinander und binden Sie sie etwa 25 cm unterhalb der oberen Enden mit einem Band oder einer Schnur fest zusammen. Dieser Knotenpunkt ist das Herzstück des ganzen Zeltes – er hält später alles zusammen und gibt dem Tipi seine typische, spitz zulaufende Form. Nehmen Sie sich hier einen Moment Zeit und binden Sie gut fest, damit das Gerüst stabil wird.
Schritt 2: Das Gerüst aufstellen und stabilisieren
Jetzt kommt der schönste Moment: Die Stangen werden unten gleichmäßig in vier Richtungen auseinander gespreizt, bis das Gerüst von alleine stabil steht. Um die Position zu sichern, wird oben ein weiteres Band um die Stangen geknotet. Das Tipi-Gerüst steht – und sieht schon so aus, als gehöre es in den Garten.
Schritt 3: Das Leintuch befestigen
Nun wird das große Leintuch um das Holzgerüst gewickelt. Dort, wo der Zelteingang entsteht, werden die beiden Stoffenden mit ein paar Stichen zusammengenäht – das geht schnell und hält zuverlässig. Zum Schluss den Stoff auf Bodenlänge abschneiden, damit er sauber aufliegt und das Zelt von innen wie von außen ordentlich wirkt.
Schritt 4: Einrichten und beziehen
Das Tipi ist fast fertig. Jetzt darf das Innere ausgestattet werden: Polster, Decken und Teppiche machen das Zelt wohnlich und gemütlich. Dann ist es bereit, bezogen zu werden – und die erste Auszeit kann beginnen.
Dekoration: Das Tipi verschönern
Das Tipi muss nicht schlicht bleiben. Mit ein paar einfachen Ideen wird es zum echten Blickfang:
Lichterkette: Im Inneren aufgehängt sorgt sie für eine warme, gemütliche Beleuchtung – besonders schön, wenn draußen die Dämmerung einsetzt.
Papierblumen: Gemalte Papierblumen an der Außenseite des Zeltes geben ihm eine fröhliche, bunte Note.
Girlanden: Bunte Girlanden, außen ums Tipi gehängt, machen es zum Mittelpunkt des Gartens.
Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.
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