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Tiere

Die Servus-Vogeluhr

Jetzt singt das heimische Vogelorchester wieder in voller Besetzung. Wir stellen die gefiederten Musikanten vor und erklären, wann sie mit welchem Repertoire auftreten.

Singvögel, Illustration, Frühling, Sonne
Foto: Andreas Posselt
Jeder Vogel hat seine ganz eigene innere Uhrzeit, zu der er singt.

Im Wonnemonat Mai, ist die Vogelbalz am Höhepunkt, und die Männchen zeigen sich von ihrer besten Seite. Aus voller Kehle wird gezwitschert und getschilpt; und viele Vogeleltern haben bereits alle Schnäbel voll zu tun: Unermüdlich werden Nester gebaut und hungrige Mäuler gestopft. 

Der erste Musikant im heimischen Vogelorchester beginnt mit seiner zärtlichen Ouvertüre bereits kurz nach vier Uhr früh. Es ist der Gartenrotschwanz. Er stimmt seinen Gesang 80 Minuten vor Sonnenaufgang an, gefolgt von der Singdrossel.

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SO LIEST MAN DIE VOGELUHR

Gehen Sie zunächst sicher, dass der Ton ihres Geräts eingeschaltet ist.
Auf dem Computer: Fahren Sie mit der Maus über die Vögel, um sie zwitschern zu hören.
Auf dem Mobiltelefon: Tippen Sie mit dem Finger auf ein Tier ihrer Wahl, um seinen Gesang zu hören.

Apropos singen: Nicht die von vielen Dichtern gepriesene Nachtigall ist es, die am schönsten singt. Nein, die Amsel gilt unter Experten als die Komponistin und Interpretin mit dem größten Talent. Ihre Arien sind musikalische Meisterdarbietungen – mit rhythmischen Wiederholungen und ausgeklügelten Themenvariationen.

Hier geht es zur Vogeluhr

WUSSTEN SIE, …

  • … dass die Schnäbel und die Knochen von Singvögeln innen hohl sind? Sie können dadurch schneller durch die Luft fliegen und leichter singen. Ihre Flug- und Beinmuskeln liegen eng an der Wirbelsäule an, damit sie ihr Gleichgewicht halten können.

  • ... dass die Lungen der Vögel zehnmal leistungsfähiger sind als die von Säugetieren ähnlicher Größe? So können sie der Luft auch noch in großen Höhen Sauerstoff entnehmen.

  • ... dass der Hörsinn der Singvögel besonders stark ausgeprägt ist? Manche von ihnen können auch sehr schnelle Tonfolgen unterscheiden, im Gedächtnis speichern und wiedergeben.

  • ... dass einige Studien darauf hinweisen, dass Singvögel vor etwa 33 Millionen Jahren in Australien entstanden sind? Von dort entwickelten sie sich in vielen unterschiedlichen Arten weiter und verbreiteten sich auf der ganzen Welt.

  • ... dass die österreichische Vogelschutzorganisation BirdLife Partner von BirdLife International ist und sich für unsere heimischen Singvögel einsetzt?

Laut der Vogelschutzorganisation Bird-Life Österreich zählen wir in heimischen Gefilden aktuell 103 regelmäßig brütende Singvogelarten. Nähere Infos unter birdlife.at

Ela Angerer, Beratung: Eva Karner-Ranner, Illustration: Andreas Posselt

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