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Mehl in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde formen und die Hefe hineinbröckeln.Mit 1 TL Zucker, 3 bis 4 EL Milch und etwas Mehl vom Rand verrühren. 15 Minuten bedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.
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Mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in 12 Portionen teilenund mit bemehlten Händen zu Kugeln formen, auf die bemehlte Arbeitsfläche legen, mit derzerlassenen Butter bestreichen und zugedeckt mindestens eine Stunde ruhen lassen.
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Butterschmalz auf 180 °C erhitzen, die Fingerspitzen mit Butter einfetten. Jede Teigkugel mit den Händen in der Mitte eindrücken und am Rand auseinanderziehen.
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Die Funkaküachle einzeln in das heiße Fett gleiten lassen und nacheinander backen.
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Mit einer Schöpfkelle ein- bis zweimal heißes Fett über die Küachle gießen, damit sich derTeig aufbläht und das „Fenster“ Blasen bildet. Mit zwei Esslöffel einmal wenden und backen, bis der Teigrand hellbraun ist.
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Die Küachle auf Küchenkrepp abtropfen lassen und dann sofort in Zucker wenden.
Funkaküachle (zum Funkensonntag) backen
Funkaküachle ist ein Vorarlberger Schmalzgebäck und wird traditionell zum Funkensonntag gebacken. Hier erfahren Sie, was es mit dem Brauchtum auf sich hat, und wir verraten das traditionelle Rezept zu Nachbacken.
Wann ist der Funkensonntag?
Wenn die Nächte am dunkelsten sind, leuchten die Funkenfeuer am hellsten. Lichterloh brennt im Montafon die Funkenhexe am Abend des ersten Fastensonntags (heuer am 22. Februar 2026).
Was ist der Funkensonntag?
Der Funkensonntag selbst ist seit dem 15. Jahrhundert als Brauchtum belegt und seit 2010 Teil des immateriellen Kulturerbes Österreichs. Er wird (mit unterschiedlicher Namensgebung) vor allem in Vorarlberg, der angrenzenden Schweiz, dem Allgäu und dem Schwarzwald begangen. Aber auch im Tiroler Oberland sowie im Südtiroler Vinschgau kennt man den Brauch.
Erst deutlich später, im 19. Jahrhundert, entstand in Verbindung mit der Fastnacht die Sitte, auf der Spitze des Funkens eine Hexenpuppe zu verbrennen.
Über die eigentlichen Wurzeln des Brauchs sind sich die Historiker uneinig. Manche vermuten einen germanischen Frühlingskult als Anlassgeber, andere sehen ganz profan das Verbrennen des über den Winter angesammelten Unrats (im Sinne eines dörflichen Frühjahrsputzes) als Ursache.
Nach den beiden Weltkriegen, in denen die Funkenfeuer wegen des Holzmangels teilweise verboten wurden, ließ Lodenfabrikant und Heimatdichter Otto Borger im Jahre 1946 erstmals wieder einen Funken in Schruns errichten und wurde so zum legendären „Funkenmeister“.
| Menge | Zubereitungszeit | Gesamtzeit |
|---|---|---|
| 4 Portionen | 1 Stunde | 1:40 Stunden |
| 500 g | doppelgriffiges Mehl |
| 0.5 | Würfel Hefe (20 g) |
| 1 TL | Zucker |
| 300 ml | lauwarme Milch |
| 1 Prise | Salz |
| 1 | Ei |
| 50 g | Butter (zerlassen) |
| 750 g | Butterschmalz |
| Zucker zum Wenden |