Brot & Gebäck

Original Wachauer Laberl

In der Wachau erfand anno 1905 der Dürnsteiner Bäckermeister Rudolf Schmidl das berühmte Laberl. Seine typische Oberfläche erhält es vom Schleifen auf einer rauen Unterlage.

Original Wachauer Laberl, Brotkörbchen, Blumen, Serviette
Foto: Mauritius Images
Das knusprige Gebäck mit der rauen Oberfläche ist typisch für die Wachau.  
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Menge Zubereitungszeit Gesamtzeit
20 Stück 1:38 Stunden 2 Stunden
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Zutaten
10 g Kümmel
10 g Fenchelsamen
5 g Koriandersamen
450 g Weizenmehl (Type 700)
550 g Roggenmehl Type 960
10 g Germ
1 TL Zucker oder alternativ Honig
480 ml lauwarmes Wasser
15 g Salz
2 EL Weißweinessig
3 EL Olivenöl
1 Messerspitze Natron
Außerdem
Milch zum Bepinseln
Kümmel, Anis etc. zum Bestreuen
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Zubereitung
  1. Kümmel, Fenchel- und Koriandersamen fein mörsern.

  2. Beide Mehlsorten auf ein Brett häufen. In der Mitte eine Mulde formen, restliche Zutaten dazugeben. Zu einem festen Teig kneten und 15 Minuten rasten lassen. Teig zusammenschlagen, durchkneten und 15 Minuten rasten lassen.

  3. Eine Rolle formen und in 20 gleich große Stücke teilen. Zu Kugeln schleifen, dafür etwas mehr Mehl nehmen und beim Schleifen nicht zu fest aufdrücken, dadurch formt sich unter der Kugel der perfekte leicht offene Teigschluss. Kugel umdrehen, so entsteht die typische Oberfläche. Mit dem Teigschluss nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, mit einem feuchten Tuch bedecken und 20 Minuten rasten lassen.

  4. Laberln mit Milch bepinseln und mit Anis oder Kümmel bestreuen. Bei 205 °C etwa 18 bis 22 Minuten knusprig backen.

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