Heimatleuchten: „Kalt erwischt – Wo der Winter regiert“
Wenn die Kälte und der Schnee Österreich im Griff haben, begegnet man Menschen, die den Winter lieben und mit Hingabe und Leidenschaft ganz nach ihrem Geschmack gestalten. Zu sehen in Heimatleuchten bei ServusTV On.
Das Land liegt unter einer dicken Schneedecke, doch die Protagonisten dieser winterlichen Dokumentation von „Heimatleuchten“ sind gut beschäftigt. So etwa der Rauchfangkehrer Marko Vasak aus Leogang, der auf die schneebedeckten Hüttendächer klettert, die Schornsteine von der schweren Last befreit und für Durchzug sorgt. Im Raurisertal kümmert sich Stefan Loitfellner um das Rotwild. Das Rauriser Tauernhaus ist ein Ort, den im Winter kaum jemand betritt. Doch Stefan liefert Futter an hunderte „Wintergäste“.
Lust auf mehr Geschichten aus der Heimat? Bei uns gibt es ab sofort die besten Folgen „Heimatleuchten“ hier auf einen Blick.
Schnee als Leinwand
Die Winterlandschaft am Salzburger Hochkönig ist für Schneekünstler Rudi Geisler wie eine Leinwand. Mit Schneeschuhen erschafft er auf der Schneedecke Kunstwerke, die erst aus der Vogelperspektive ihre ganze Schönheit zeigen. Nico Ammann und sein Team bauen aus dem kalten Weiß gleich ganze Iglus. Im Tiroler Kühtai errichten sie für die Gäste Übernachtungsmöglichkeiten mit Bar und Restaurant zwischen glitzernden Schneewänden.
Brauchtum leben
Im Rauris ziehen am 5. Jänner beim Schnabelperchten-Gehen Männer in Dirndln und Schnabelmasken von Haus zu Haus, um zu prüfen, ob wirklich gründlich geputzt wurde. In den Wochen davor bauen die Männer gemeinsam an ihren Masken.
Ebenfalls rechtzeitig macht sich Ernst Ribisch an die Arbeit in seiner Werkstatt im Weinviertel. Bei ihm entstehen Ratschen, jene hölzernen Lärminstrumente, die zu Ostern die Kirchenglocken ersetzen. Für manche nur ein Lärminstrument, sind sie für Ernst ein Zeichen dafür, dass Tradition dann am stärksten ist, wenn man sie hört.
Keine Winterruhe
Am Dobratsch kämpft Hüttenwirt Peter Fleißner-Rieger mit einem leeren Wasserreservoir und der Unberechenbarkeit der Natur. Bei Sturm und Schneefall ist er tagelang auf sich allein gestellt und muss improvisieren.
Im Alpbachtal muss Hannes Klingler zuerst eine beschwerliche Skitour zur Steinbergalm auf sich nehmen, um zu seinen Käselaiben zu gelangen. Denn nur dort oben, bei Minusgraden, Dunkelheit und Stille, reift sein Käse perfekt.
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