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Ausflüge

Das Kärntner Rosental – Bienen, Büchsen & Pohača

ServusTV „Heimatleuchten“ reist in den Süden Kärntens - in das reizende Rosental. Wo Steinmetze, Büchsenmacher, Schafzüchter und Imker ihre großes Glück im kleinen Paradies vorfinden.

Karawanken
Foto: Stefan Ogris - unsplash.com
Zwischen Rosegg und Vellach rahmen die Karawanken das Rosental-Idyll

Lust auf mehr Geschichten aus der Heimat? Bei uns gibt es ab sofort die besten Folgen "Heimatleuchten" hier auf einen Blick.

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Blühende Wiesen, glasklare Bäche und schroffe Felswände wechseln sich in dem 40 Kilometer langen Rosental ab und befruchten sich gegenseitig. Die vielfältige Region im Süden Kärntens ist geprägt von seiner Lebensader, der Drau, und den imposanten Karawanken.

Die Sendung „Heimatleuchten“ ist immer freitags ab 20:15 Uhr auf ServusTV zu sehen. Weitere Infos und die Sendungen zum Nachsehen gibt es auf servustv.com/heimatleuchten.

Von hartem Stein und altem Eisen

Der uralte Kalkstein der Karawanken bekommt bei Lukas Cekoni eine neue Gestalt. Der junge Steinmetz freut sich, wenn er die unterschiedlichen Schattierungen und die geologische Geschichte erhalten kann. So entstehen in seinem Familienbetrieb kleine Kunstwerke mit großem Nutzen, wie Trinkbrunnen oder Ortstafeln.

Des einen Freud ist des anderen Leid. Denn die Steinringe der Karawanken erschweren seit jeher den Bauern der Region die Arbeit. So mussten die Landwirte oft unkonventionelle Wege gehen, um Erfolg zu haben. Dazu gehört auch die Rückbesinnung auf alte Nutztierrassen. Eine davon ist das Kärntner Brillenschaf, welches Friedhelm Jasbinschek vor Jahren wieder in der Alpen-Adria-Region angesiedelt hat.

Bevor der Winter kommt, hat die Jagd Hochsaison im Rosental. Für die Borovniks ist das Jagen aber mehr als Erlebnis in der Natur. Ihr Familienbetrieb in Ferlach ist einer der letzten Büchsenmacher des Landes und hält damit das UNESCO-Kulturerbe am Leben. Warum es manchmal eine Bürde sein kann, die Jagdgewehre für die anspruchsvolle Kundschaft herzustellen, erzählt uns Ludwig Borovnik.

Natürlich zweisprachig

Die Nähe zu Slowenien führt dazu, dass in der Grenzregion nicht nur Deutsch, sondern auch Slowenisch gesprochen wird. Wobei viele der Einheimischen im windischen Dialekt kommunizieren. In Ludmannsdorf, slowenisch Bilčovs, bei Olga Voglauer wird die Zweisprachigkeit auf selbstverständliche Art und Weise gelebt. Auch in der Küche sind die slowenischen Einflüsse stark verankert. Die Milchbäuerin bereitet die traditionelle Süßspeise Kärntens - den Reindling - zu. Allerdings, verrät sie uns, werden in die slowenische Version - die den Namen Pohača trägt - Anis und Walnüsse beigemengt.

Der Honig als Beigabe für den Reindling stammt selbstverständlich auch aus dem idyllischen Tal. Um der heimischen Biene, der Carnica, unter die Flügel zu greifen, macht Tedej Čertov aus altem Wachs neue Waben, die dem Volk als Bauplan dienen sollen. Der junge Bio-Imker geht sogar noch einen Schritt weiter. Gemeinsam mit einem Studienkollegen hat er ein Messgerät entwickelt, mit dem das geschäftige Treiben der fleißigen Insekten beobachtet werden kann, um frühzeitig für das Wohl der Tiere sorgen zu können.

Zum Abschluss besuchen wir noch den traditionsträchtigen Gasthof „Deutscher Peter“ der Familie Tschauko am Ausgang der wildromantischen Tscheppaschlucht, probieren den Had’nwhisky von Franz Lauritsch jun. und genießen den Ausblick über das Rosental von der Klagenfurter Hütte aus.

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