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Garten

Dünger (Jauche) aus Gierschblättern selber herstellen

Aus vergärten Gierschblättern entsteht schon nach wenigen Wochen eine umweltfreundliche Jauche für den Garten.

Servus, Garten, Giersch
Foto: mauritius images/ Pitopia
Giersch

Wie stellt man eine Jauche aus Giersch her?

Zutaten

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  • 1 kg frisches Giersch-Kraut je 10 Liter Wasser ansetzen.

  • Servus-Tipp: Man kann diese auch mit anderen nährstoffreichen Kräutern kombinieren, wie z.B. mit Ackerschachtelhalm, Bärlauch, Brennnessel, Taubnessel, Vogelmiere.

Zubereitung

  • Die Stängel gut zerkleinern.

  • Fünfzehn bis zwanzig Tage gären lassen.

  • Sobald die Jauche nicht mehr schäumt, diese abseihen.

  • Im Verhältnis 1:10 verdünnen.

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Anwendung

  • Pflanzen im Wurzelbereich auf den Boden gießen; während der Hauptwachstumszeit alle ein bis drei Wochen, je nach Wuchsstärke der Pflanze.

Für welche Pflanzen eignet sich die Giersch-Jauche?

  • Als Dünger, besonders für Starkzehrer-Gemüse wie Tomate, Paprika, Kohl; auch für wüchsige Sommerblumen, sowie die Frühjahrsdüngung von Obstgehölzen.

Warum kann eine Jauche aus Giersch den Gierschwuchs hemmen?

  • Das Ausgießen der Pflanze auf unerwünschte Gierschbestände kann angeblich auch deren Wuchsfreude hemmen. Möglicherweise spielt hier die bei Doldenblütlern verbreitete Selbstunverträglichkeit eine Rolle. Aus diesem Grund sollte man Jauchen mit Giersch auch nicht für Doldenblütler-Gemüse wie Möhren, Pastinaken, Sellerie, Fenchel und Petersilie verwenden.

Für welche Pflanzen ist Giersch-Dünger nicht geeignet?

  • Nicht geeignet ist Gierschjauche für Pflanzen, die magere, eher nährstoffarme Böden bevorzugen, etwa viele mediterrane Kräuter (Thymian, Rosmarin, Lavendel, Salbei) und Steingartenpflanzen.

  • Auch bei Zwiebel- und Wurzelgemüse (z. B. Zwiebeln, Karotten, Pastinaken) sollte man sehr sparsam sein, weil zu viel Stickstoff das Wurzelwachstum und die Lagerfähigkeit verschlechtern kann.

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