Anzeige

Naturapotheke

Huflattich lindert Hustenreiz

Die Wirkstoffe des Huflattich befeuchten die Schleimhäute und wirken wunderbar gegen Reizhusten und Heiserkeit.

Huflattich blüht schon früh im Jahr (Bild: Getty Images)
Foto: Getty Images
Foto: Getty Images
Servus-Expertin Karin Buchart
Foto: Roland Vorlaufer
Karin Buchart erklärt Monat für Monat in Servus Stadt & Land die Heilkräfte der Natur und teilt auf servus.com regelmäßig ihr Expertenwissen rund um Ernährung, Kräuter und Heilpflanzen.
  • Huflattich hilft bei: Husten, Bronchienbeschwerden, Heiserkeit, Hautproblemen
  • Eigenschaften: hustenstillend, schleimlösend, antibakteriell, entzündungshemmend
  • Heilanwendung: Tee, Tinktur
  • Innerliche Anwendung: Huflattich-Tee empfiehlt sich gegen Husten und Heiserkeit. Man kann auch damit gurgeln.
  • Äußerliche Anwendung: Bei Hautunreinheiten und Ekzemen hilft eine Huflattich-Tinktur. Das filzige, frisch geerntete Blatt der Pflanze eignet sich obendrein als kühlende Auflage bei Kopfschmerzen, geschwollenen Beinen oder bei juckenden Insektenstichen.
Anzeige
  • Merkmale: Der Huflattich ist sehr genügsam, er wächst sogar auf Schutthalden und bringt große, imposante Blätter hervor, die an der Unterseite weiß-filzig sind. Bereits früh im Jahr leuchten uns seine gelben Blütenköpfe entgegen. Die jungen Blätter sind im Mai und Juni etwa handtellergroß und können dann gepflückt werden.
  • Inhaltsstoffe und Wirkung: Der Geschmack von Huflattich ist süßlich – dafür sorgt das Insulin, das aus Fruchtzuckermolekülen aufgebaut ist. Schleimpolysaccharide liefern reizstillenden Pflanzenschleim, der bei entzündetem Rachen und Kehlkopf wohltuend wirkt.
  • Geschichte: Bereits Plinius der Ältere (24–79 nach Christus) berichtete über das Rauchen von Huflattichblättern, um „Schweratmigkeit“ zu behandeln. Huflattich war auch Bestandteil der sogenannten Asthmazigarren, die zusammen mit schwarzem Tee oder Kaffee die Bronchien erweitern sollten.
  • Heilanwendung: Wenn die Schleimhäute der Luftwege entzündet und Husten und Heiserkeit im Anflug sind, empfiehlt sich Huflattich als Tee. Ansonsten empfehlen sich 5 Gramm getrocknete Huflattichblätter pro Tag über einen Zeitraum von etwa einem Monat. Wem der Huflattichtee weniger gut schmeckt, der kann ihn gurgeln. Die Huflattichblätter werden auch gern als kühlende Auflage verwendet. Wenn der Kopf schmerzt, die Füße geschwollen sind oder der Insektenstich brennt, lindert das filzige Blatt die Beschwerden.
  • Schwangere und Stillende sollten jedoch keinen Huflattichtee trinken.

Tee gegen Heiserkeit

  • 1 Teil Huflattich
  • 1 Teil Spitzwegerich
  • 1 Teil Malve
  • 1 Teil Königskerze
  • Getrocknete Kräuter mit warmem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen.
  • Anwendung: Zwei bis drei Tassen pro Tag trinken.
Abo
Abo mit Buch „Essig" von Karin Buchart als Geschenk
  • 12 Ausgaben Servus in Stadt & Land

  • Buch “Essig" gratis dazu

  • Karin Buchart zeigt auf 180 Seiten, wie man Essigauszüge, -getränke und Sauerhonige macht

  • nur € 49,90

Hier Prämie sichern!
Anzeige

Servus entdecken