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Naturapotheke

Warum wir immer Heilerde zu Hause haben sollten

Wann uns Heilerde als Maske, Packung oder Wickel gut tut und wie wir diese anwenden.

Heilerde, Wasser, Naturapotheke, Naturheilkunde
Foto: Eisenhut & Mayer

Ob bei Rückenschmerzen, Verletzungen, Bronchitis, Fieber oder Migräne – Heilerde hilft in vielen Fällen. Sei es als Puder, feuchte Maske, warmer Wickel oder Badezusatz.

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Die äußerliche Anwendung empfiehlt sich bei:

  • Hauterkrankungen und -verletzungen wie Abszessen, Ekzemen, Akne, Geschwüren, leichten Brandwunden, Insektenstichen, Allergien,

  • Gelenkserkrankungen wie Rheuma, Ischias, Gicht,

  • Verletzungen und Entzündungen wie Hexenschuss, Sportverletzungen, Sehnenscheiden-, Schleimbeutel- und Venenentzündung,

  • eiternden Wunden und Geschwüren wie Nagelbetterkrankungen,

  • Rückenschmerzen und Muskelverspannungen,

  • Krampfadern, Cellulite, Bronchitis, Fieber und Migräne (mit Zusatz von ätherischem Öl wie Minze in der Stirnpackung).

1. So arbeitet die Heilerde

Äußerlich wird das alte Hausmittel meist feucht eingesetzt. Als Brei angerührt, entfaltet es in Form von Masken, Packungen und Pflastern seine wohltuende Wirkung. Wickel und Auflagen werden ebenfalls mit Paste bestrichen oder in konzentriertem Heilwasser getränkt. Bei diesen Anwendungen trocknet die Heilerde von innen nach außen ab. Dadurch entsteht ein Sog, der entzündungsbegleitende Krankheitskeime, Giftstoffe, Stoffwechselprodukte und Wundsekrete nach außen ableitet

Eine zusätzliche äußere Wärmequelle verstärkt die wohltuende Wirkung.
Tipp: Bei der Anwendung in die Sonne oder vor eine Rotlichtlampe setzen. Mit roter oder grüner Heilerde entsteht allerdings ohnehin ein Wärmeeffekt. Und trocknet Heilerde zu rasch, schmälert dies den Saugeffekt. Hier besser auf die zusätzliche Erwärmung verzichten.

2. So wendet man Heilerde an

Grippe, Bronchitis, Ischias, Nervenentzündungen, chronische Rückenschmerzen oder auch einfache Muskelverspannungen werden mit warmen Wickeln oder Auflagen gelindert. Dabei ist zu beachten, dass Heilerde nie direkt, sondern nur mithilfe einer Wärmflasche oder eines Wasserbads erhitzt werden darf.

Trocken als eine Art Puder auf die Haut aufgebracht, fördert die mineralische Erde bei Verletzungen, Ausschlägen, Verbrennungen, Sonnenbrand, Ekzemen oder Insektenstichen die Wundheilung.

Warme Wickel mit Heilerde lindern etwa Nervenentzündungen, Verspannungen und chronische Rückenschmerzen. 

Bei Sport- oder Hautverletzungen, Erkrankungen des Bewegungsapparats, Weichteilrheuma, Schwellungen und Fieber sind kalte Heilerdepackungen sowie Heilerdewickel ideal. Sie entziehen den betroffenen Stellen Wärme und lindern so Schmerzen, Entzündungen und Schwellungen. Die darauffolgende Erweiterung der Gefäße hat außerdem eine bessere Durchblutung der Haut zur Folge, und das Gewebe wird verstärkt mit wichtigen Nährstoffen versorgt.

Heilerde selbst enthält keine reizenden Substanzen und ist auch für Allergiker gut verträglich.

Servus-Tipp: Der Heilerde ätherische Öle oder Fruchtsäuren wie zum Beispiel Zitronensaft beizumischen, kann zu Reizungen führen. Wer also etwa bei Gesichtsmasken selbst experimentieren möchte, sollte die Wirkung zunächst an einer kleinen Hautstelle testen. 

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