Fasten mit Heilerde

Fasten kann fettlösliche Gifte im Körper freisetzen. Was da hilft? Heilerde. Sie bindet diese Stoffe und hilft, sie abzubauen.
Heilerde, Anwendung
Foto: Getty Images
Heilerde bindet Giftstoffe.
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Der Einsatz von Heilerde ist besonders in der Fastenzeit sinnvoll. Mit Gesichtsmasken und Bädern kann man einerseits die strapazierte Winterhaut regenerieren. Innerlich angewendet hilft Heilerde wiederum, den Verdauungstrakt zu reinigen, weil sie jene Gifte bindet, die beim Fasten und dem damit verbundenen Fettabbau frei werden.

Dazu muss man wissen: Die menschlichen Fettdepots sind eine Art Zwischenlager für fettlösliche Gifte. Verringert sich das Fett im Rahmen einer Fastenkur, können sie ins Blut gelangen. In einer Studie mit extrem Fettleibigen, die eine Nulldiät hinter sich hatten, wiesen die Wissenschaftler nach, dass diese deutlich erhöhte DDT-, Dioxin- und andere Schadstoffwerte im Blut hatten. Selbst bei Probanden, die sich lediglich einer kalorienreduzierten Ernährungsweise unterzogen hatten, waren die Giftwerte um bis zu 50 Prozent erhöht, je nachdem, wie viel Gewicht sie verloren hatten.

Heilerde bindet die Giftstoffe beim Fettabbau

Deshalb rät Bernhard Uehleke, Mediziner und Physiker von der Naturheilkundeabteilung der Berliner Charité, zur Einnahme von Heilerde. Denn die mineralischen Substanzen helfen, den eben beschriebenen Effekt des Fettabbaus in den Griff zu bekommen.

Die Heilerde wird entweder teelöffelweise geschluckt. Das ist nicht jedermanns Sache, sie schmeckt leicht erdig. Wer die Einnahme der puren Heilerde nicht schafft, kann sie auch in ein halbes Glas Wasser oder Tee einrühren. Im Darm bindet die Heilerde die Gifte, die dann ausgeschieden werden. Heilerde ist zudem weniger belastend als Darmspülungen oder Abführmittel, so der Experte.

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