Kunterbunte Sommerdeko: 5 Ideen zum Selbermachen
Grün, Gelb, Orange und Pink: Mit fünf einfachen Anleitungen entstehen bunte Lampions aus Seidenpapier, ein Beistelltisch aus einem Holztablett, eine Etagere aus buntem Geschirr – und mehr.
Deko-Ideen für den Sommer in der Übersicht:
1. Grüner Beistelltisch
Ein Holztablett, vier Flachleisten, eine Quadratleiste, Holzleim und Acryllack – mehr braucht es nicht für dieses Tischchen. Die X-förmigen Beine lassen sich in der Höhe frei anpassen und werden einfach auf die Unterseite des Tabletts geklebt.
Das braucht es:
Holztablett
4 Flachleisten
1 Quadratleiste
Holzleim
Acryllack
Anleitung:
Messen Sie zuerst die Innenbreite und -länge des Tabletts aus.
Anschließend die gewünschte Höhe des Tischchens festlegen.
Ordnen Sie jeweils zwei Flachleisten zu einem symmetrischen X an. Öffnen oder schließen Sie das X so weit, bis die äußeren Enden genau der Innenbreite des Tabletts entsprechen. Zeichnen Sie in dieser Position oben und unten die Schnittlinien an und kleben Sie die beiden Flachleisten miteinander fest.
Lassen Sie den Leim gut trocknen. Sägen Sie danach die Enden entlang der eingezeichneten Schnittlinien ab.
Verbinden Sie anschließend die beiden Seitenteile etwa auf halber Höhe mit einer Quadratleiste. Diese sorgt für zusätzliche Stabilität.
Kleben Sie nun die Beine auf die Unterseite des Tabletts. Dabei kann ein kleiner Rand des Tabletts überstehen. Dieser stützt die Beine zusätzlich und verdeckt zugleich die Klebestelle.
Sobald alles gut getrocknet ist, streichen Sie das gesamte Tischchen mit Acryllack.
2. Etagere aus Tellern und Gläsern
Bunte Teller in verschiedenen Größen, dazwischen Gläser als Abstandshalter – fertig ist die sommerliche Etagere. Wer sie nur für eine Jause braucht, baut sie ohne Kleber zusammen und räumt danach alles einfach wieder ab. Soll sie dauerhaft halten, werden die Teile mit Superkleber verbunden.
3. Bunte Lampions aus Seidenpapier
Luftballons, Seidenpapier in Grün, Gelb, Orange und Pink, Tapetenkleister und ein bisschen Geduld: Diese Lampions entstehen in der Papiermaché-Technik und leuchten abends mit kleinen batteriebetriebenen LED-Lichtern von innen. Quasten aus Stickgarn und bemalte Holzperlen machen sie noch farbenfroher.
Das braucht es:
4 Luftballons
Seidenpapier in Grün, Gelb, Orange und Pink
Tapetenkleister
1 breiter Pinsel
Handschuhe
Stickgarn
einige bemalte Holzperlen
bunte Schnüre
kleine batteriebetriebene LED-Lichter
Anleitung:
Blasen Sie die Luftballons auf. Am besten setzen Sie sie mit dem Verschluss nach unten auf eine Schüssel und fixieren sie mit einigen Streifen Klebeband.
Reißen oder schneiden Sie das Seidenpapier in Stücke. Kleben Sie es anschließend schichtweise mit Tapetenkleister auf die Luftballons.
Achten Sie darauf, den unteren Rand – also die Öffnung des Lampions – möglichst gerade zu gestalten. So müssen Sie später nichts mehr abschneiden.
Lassen Sie die Ballons mindestens einen Tag lang gut trocknen.
Schneiden Sie danach den Luftballon vorsichtig auf und entfernen Sie ihn.
Fertigen Sie aus Stickgarn kleine Quasten an. Diese können Sie zusammen mit einigen bemalten Holzperlen unten an den Lampions befestigen.
Hängen Sie die Lampions mit bunten Schnüren auf.
Legen Sie zum Schluss kleine batteriebetriebene LED-Lichter in die Lampions.
4. Truhe mit selbstgenähtem Sitzpolster
Einen schönen Stoff aussuchen und die Größe der Kiste abmessen. Das Kissen sollte 2 cm größer als die Kiste sein, da es durch die Füllung nicht flach aufliegt. Die Hülle nähen und mit viel Füllwatte befüllen. Wer will, kann noch passende bunte Kissen nähen oder kaufen und dazugeben.
5. Notizbuch mit selbst gemachten Umschlag
Streifen aus buntem Tonpapier, gewebt wie ein kleines Textil – und dann auf ein Notizheft geklebt: Dieser Einband sieht aufwendig aus, ist aber mit Stanleymesser, Stahllineal und etwas Sorgfalt gut machbar. Das karierte Blatt als Unterlage hält die Streifen beim Weben gerade.
Das braucht es:
buntes Tonpapier
Stanleymesser
Linieal
Uhu
kariertes Blatt Paier
Klebeband
Sprühkleber
Notizbuch
Anleitung:
Schneiden Sie aus buntem Tonpapier viele gleichmäßige, 5 mm breite Streifen. Am besten geht das mit einem Stanleymesser und einem Stahllinieal.
Es ist hilfreich, die Enden der Längsstreifen mit einem kleinen Tupfer Uhu auf einem karierten Blatt zu befestigen. So verrutschen die Streifen nicht ständig, und die Linien des karierten Blattes helfen Ihnen dabei, das Gewebe gerade und gleichmäßig auszurichten.
Wenn Sie eine ausreichend große Fläche gewebt haben, kleben Sie mit Washitape, Tixo oder Malerkrepp entlang jeder Kante jeweils einen Streifen direkt auf das Gewebe, ähnlich wie einen Rahmen. Dadurch werden die Streifen fixiert und können nicht mehr verrutschen.
Drehen Sie das Gewebe anschließend um. Auf der Rückseite ist das angebrachte Klebeband nicht sichtbar. Danach schneiden Sie das karierte Papier vorsichtig vom Gewebe ab.
Besprühen Sie die Rückseite des Gewebes mit Sprühkleber und kleben Sie es auf ein Notizheft.
Überstehende Papierstreifen beziehungsweise überstehendes Gewebe schneiden Sie zum Schluss mit einem Stanleymesser sauber ab.
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