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Selbermachen

Salzteig aus nur 4 Zutaten selber machen

Salzteig lässt sich im Handumdrehen aus Mehl, Wasser, Salz und Öl herstellen. Wir zaubern daraus hübsche Anhänger mit Blumen – eine schöne Bastel-Idee für Groß und Klein.

Salzteig selber machen (Bild: Doris Himmelbauer)
Foto: Doris Himmelbauer

Salzteig ist kein neues Phänomen – schon vor Jahrhunderten formten Menschen aus Mehl, Salz und Wasser kleine Figuren und Dekorationen. Was damals oft als Brotschmuck oder Opfergabe diente, ist heute ein wunderbares Bastelprojekt für Kinder und Erwachsene. Das Schöne daran: Die Zutaten stehen in fast jeder Küche bereit. Mehl, Salz, Wasser und ein Schuss Öl – mehr braucht es nicht. Wer ein paar Handgriffe beachtet, bekommt ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann. Wie der Teig wirklich gelingt und was dabei zu beachten ist, verraten die wichtigsten Fragen rund um den Salzteig weiter unten.

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Salzteig selber machen, so geht‘s:

Zutaten für den Salzteig:

  • 2 Teile Mehl

  • 1 Teil Wasser

  • 1 Teil Salz

  • 1 EL Öl

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Diese Utensilien brauchen Sie:

  • Nudelholz

  • Backpapier

  • 1 runden Ausstecher oder Wasserglas

  • Schaschlikspieß

  • Blümchen und Kräuter (z.B Gänseblümchen, Thymian, Melisse)

  • Schnur

  • Schere

Einfache Anleitung für Salzteig:

  1. Zuerst alle Zutaten für den Teig auf den Teller leeren und vermischen. Gut durchkneten, bis eine homogene Masse entsteht.

  2. Den Teig mit dem Nudelholz ca. 5-6 mm dick ausrollen.

  3. Das Glas auf den Teig stellen und die Konturen mit dem Messer nachschneiden. Den ausgeschnittenen Kreis vom restlichen Teig lösen.

  4. Blümchen auf den Teig legen und erneut darüberrollen, bis der Teig etwa 3-4 mm dick ist.

  5. Mit dem Schaschlikspieß Löcher zum späteren Aufhängen einstechen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, ins kalte Rohr schieben und aufheizen lassen.

  6. Bei 160 °C etwa eine Stunde backen.

  7. Auskühlen lassen und nach Belieben noch beschriften oder bemalen.

  8. Schnüre in verschiedenen Längen abschneiden. An einem Ende durch die vorgebohrten Löcher in den Anhängern fädeln und verknoten.

Wie aus Salzteig mit Blättern und Blüten kleine Kunstwerke entstehen.

Tipps für gutes Gelingen des Salzteiges

Warum reißt mein Salzteig beim Ausrollen?

Meistens fehlt etwas Feuchtigkeit. Ein kleiner Schuss zusätzliches Wasser hilft, den Teig geschmeidiger zu machen. Wichtig ist, ihn danach nochmals gründlich durchzukneten, bis er sich gleichmäßig anfühlt.

Wie dick soll der Salzteig ausgerollt werden?

Für das Ausstechen der Formen eignet sich eine Dicke von etwa 5–6 mm. Sobald die Blümchen oder Kräuter aufgelegt und nochmals übergerollt werden, reduziert sich die Stärke auf rund 3–4 mm – das ist ideal für ein gleichmäßiges Backergebnis.

Warum wird der Salzteig ins kalte Rohr geschoben?

Das langsame Aufheizen verhindert, dass der Teig zu schnell trocknet oder Risse bekommt. So kann die Feuchtigkeit gleichmäßig entweichen und die Form bleibt stabil.

Kann ich die fertigen Anhänger bemalen?

Ja, nach dem Auskühlen lassen sich die Stücke gut mit Acrylfarbe oder wasserfesten Stiften bemalen und beschriften. Wer die Oberfläche schützen möchte, kann sie anschließend dünn mit klarem Lack versiegeln.

Wie lange sind die fertigen Salzteig-Anhänger haltbar?

Gut durchgebackene und vollständig ausgekühlte Stücke halten sich bei trockener Lagerung mehrere Jahre. Feuchtigkeit ist der größte Feind – deshalb am besten nicht im Freien aufhängen oder vor Regen schützen.

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