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Selbermachen

Weihnachtliche Deko-Ideen mit Lebkuchen

Aus würzigem Lebkuchen und feinem Zuckerguss entstehen in liebevoller Handarbeit hübsche Kerzenständer, zarte Häferlanhänger und Häuschen, die viel zu schön zum Anbeißen sind.

Tisch mit verzierten ausgestochenen Lebkuchenformen und mit Zuckerguss verziert
Foto: Michaela Gabler
Mit Lebkuchen lässt es sich ganz hervorragend dekorieren und essen kann man ihn auch.

Zuerst wird gebacken, dann gebastelt. Mit diesen besinnlichen Tätigkeiten versüßen wir uns gerne die Wartezeit auf das Weihnachtsfest. Die Grundlage unserer Dekoration ist natürlich der Lebkuchen. Wussten Sie, dass das Gebäck schon im Mittelalter geschätzt wurde? Er galt damals als Luxusprodukt, weil klassische Lebkuchengewürze wie Zimt, Kardamom, Ingwer, Nelken oder Muskat sehr teuer waren. Dafür ist Lebkuchen durch den hohen Anteil an Honig, Gewürzen und das Fehlen von Fett aber auch monatelang haltbar. Das machen wir uns zunutze und gestalten duftende Weihnachtsdeko aus dem süßen Gewürzbrot.

Unser feines Lebkuchenrezept und ein paar Tricks für sicheres Gelingen im Umgang mit Teig und Zuckerguss finden Sie hier:

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Duftende Kerzen-Deko

Ein Häuschen für die Kerze:

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  • Aus Lebkuchen werden kleine Häuser gebacken und mit Zuckerguss verziert.

  • Danach aus einem Streifen dickem Kraftpapier eine Banderole um die Stumpenkerze formen, sodass ein Papierring entsteht. Es darf ruhig ein wenig Abstand zur Kerze sein.

  • Nach und nach die Häuser mit etwas Zuckerguss daran festkleben.

  • Für die dünnen Bienenwachs-Stabkerzen werden Lebkuchensterne (mit Löchern in der Mitte) in verschiedenen Größen gebacken. Drei Sterne mit Zuckerguss mittig aufeinanderkleben und abschließend damit verzieren. Fertig ist die hübsche Tischdeko.

Lebkuchenkekse in Form von Häuserfronten dekoriert und rund um eine dicke große Stumpenkerze drapiert. Daneben stehen ganz dünne Kerzen, die als Kerzenständer in verzierte Lebkuchensterne gesteckt sind.
Foto: Michaela Gabler
Diese Kerzendeko aus Lebkuchen lässt uns die Weihnachtszeit auch riechen.

Lebkuchen zum Aufstecken

Ein besonders süßer Gruß am Häferlrand: Kleine Lebkuchen in Herz-, Stern- oder Baumform sind nicht nur am Kekserlteller willkommen.

  • Mit Keksausstechern verschiedene Motive ausstechen. Sie sollten nicht allzu groß sein.

  • Nun einfach ein kleines Stück Teig am Rand herausschneiden, damit man sie nach dem Backen an den Tassenrand hängen kann.

  • Danach noch verzieren, und schon sind die süßen Begleiter bereit für heiße Schokolade oder Tee.

Gefüllte Kakaohäferl ohne Henkel, auf die Häferl sind Lebkuchenkekse gesteckt.
Foto: Michaela Gabler
Mit diesem Lebkuchenanhänger schmeckt der Kakao gleich viel besser.

Ein Lebkuchendorf zum Verlieben

  • Für das beschauliche Lebkuchendorf werden Häuschen in verschiedenen Formen und Größen aus dem Teig ausgestochen oder zugeschnitten und mit Fenstern und Türen versehen.

  • Wenn keine Keksausstecher in diesen Formen zur Hand sind, kann man kreativ werden: Es tut manchmal auch die Verschlusskappe eines Stiftes, oder die Öffnungen werden mit dem Messer ausgeschnitten.

  • Nun die Seitenwände fertigen. Dafür werden Streifen aus Teig in verschiedenen Breiten gebacken und beim Zusammenbauen des Hauses auf die benötigte Größe zugeschnitten.

  • Sobald die Häuser fertig gebacken sind, wird jedes einzelne zart verziert. Gut trocknen lassen.

  • Nun können wir den Baumeister in uns entdecken: Die Häuschen voreinander, aber auch übereinander, vor sich auflegen. Wenn man je eine lange und eine kurze Seite mit Häusern vor sich aufgelegt hat, wird das Gegenstück gebaut. Das heißt: Darauf achten, dass die jeweilige Häuserzeile genauso lang ist, wie ihr Gegenüber.

  • Nun vier Streifen aus Kraftpapier ausschneiden. Jeder Streifen so lange wie je eine Häuserzeile.

  • Die Häuser mit Zuckerguss zusammen und auf das Kraftpapier kleben. Sollte das Papier ein Fenster verdecken, eine Öffnung hineinschneiden.

  • Wenn alle Teile gut getrocknet sind, setzt man das Dorf mit reichlich Zuckerguss zusammen und stellt es auf eine nicht brennbare Platte.

  • In die Häuserlandschaft elektrische Teelichter stellen oder Kerzenständer mit Stabkerzen.

Ein kleines Dorf aus verzierten Lebkuchenplatten. Sie sind im Viereck aufgebaut und darin stehen unterschiedlich lange, brennende Stabkerzen, die noch mit Tannenzweigen geschmückt sind.
Foto: Michaela Gabler
So ein hübsches Lebkuchendorf. Ob da das Christkind drinnen wohnt?

Christbaum aus Lebkuchen

  • Für den Turm in Tannenbaumform werden Sterne in mehreren Größen ausgestochen (wir haben zehn verschiedene Größen verwendet und jeden Stern zweimal ausgestochen, damit der Turm schön hoch wird), danach gebacken und verziert.

  • Anschließend stapelt man die Sterne der Größe nach – dazwischen mit kleinen Tupfen Zuckerguss, damit etwas Abstand bleibt. So entsteht Schicht für Schicht ein festlicher Baum – gekrönt von einem kleinen Stern.

In unterschiedlichen Größen übereinanergestapelte Lebkuchensterne mit Zuckergussverzierung. Sie stellen einen Christbaum dar. Der Chrsitbaum steht auf einem weißen Keramikteller neben dem zwei weiße Stabkerzen brennen und eine weiße Keramikvase steht, in der ein Tannenzweig steckt.
Foto: Michaela Gabler
Lebkuchen für Lebkuchen entsteht dieser hübsche Christbaum.

Kleines Lebkuchenhaus

  • Für das Lebkuchenhaus die Wandteile mit Fensteröffnungen und das Dach aus dem Teig ausschneiden, backen und verzieren, anschließend mit Zuckerguss zusammenkleben.

  • Passend zur kleinen Märchenwelt Tiere und Bäumchen dazustellen.

  • Das Ganze auf eine kleine Etagere oder einen Teller setzen, ein elektrisches Teelicht hineinstellen und die Glaskuppel darüberstülpen. So entsteht ein zauberhaftes Miniatur-Winterdorf, das nach Advent und Kindheit duftet.

Ein selbstgebasteltes Lebkuchenhaus, mit Zuckerguss verziert steht unter einer Glaskuppel und steht auf einem Tortenteller das mit Zucker (als Schnee) verziert ist, auf dem ein Reh und ein Baum aus Lebkuchen steht.
Foto: Michaela Gabler
In das Lebkuchenhaus stellen wir ein elektrisches Teelicht und stellen es unter einen Glassturz.
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