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Tiere

Die Duftsprache der Katzen

Das Sozialverhalten von Katzen ist vielschichtig und mitunter recht geheimnisvoll. Besonders wichtig ist dabei die Kommunikation über Düfte.

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Foto: Unsplash
Schnuppert eine Katze neugierig an der Decke einer fremden, ist das Schritt eins zum guten Miteinander.

Wo mehrere Katzen zusammenleben, gibt es einen Gruppengeruch. Fremde Samtpfoten werden deshalb zuerst oft ausgegrenzt. Beliebte Strategien dabei: Der Neuling darf nicht zum Futternapf und nicht zum begehrten Liegeplatz am Fenster. Gern werden auch Durchgänge blockiert, manchmal wird der Eindringling attackiert. Das eingespielte Sozialsystem gerät durch einen Neuankömmling also zunächst aus den Fugen.

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Harmonisches Miteinander

Erwachsene Katzen, die gemeinsam leben, müssen einander im wahrsten Sinne des Wortes riechen können. Darum ist es sinnvoll, eine neue Katze zuerst über den Geruch bei den anderen vorzustellen. Die Decke aus dem Körbchen des künftigen Mitbewohners kann dabei hilfreich sein. Wird sie den alteingesessenen Katzen schon Tage vor dem Einzug präsentiert und von diesen neugierig beschnuppert, ist eine wichtige Grundlage für ein harmonisches Miteinander geschaffen. Zur Duftsprache der Katzen gehört auch das Markieren. Dabei tänzelt die Katze typischerweise mit gestreckten Hinterbeinen, krümmt sich und zittert mit dem Schwanz. Das Harnmarkieren wird entgegen vieler Gerüchte von männlichen wie weiblichen, von kastrierten wie unkastrierten Katzen gezeigt. Allerdings geht die Häufigkeit des Harnmarkierens nach der Kastration drastisch zurück. Typische Markierstellen sind Fenster, Türen, Haus- oder Zaunecken sowie Mauern. Frische Urinspuren haben die Bedeutung „Stopp!“. Sie signalisieren den Artgenossen: „Ich bin hier! Keinen Schritt weiter!“ Verflüchtigen sich die Stoffe, bedeutet das Grünlicht: „Ich war vor Stunden hier – jetzt darfst du …“

Inniger Liebesbeweis

Selbst das Kratzen gehört zur Duftsprache, denn die Katze hinterlässt Duftspuren über Drüsen an den Pfoten. Wie beim Urin sagen die Gerüche aus, wer wann da war. Auch wenn die Katze das Köpfchen vom Kinn bis zu den Ohren an Menschen oder Gegenständen reibt, hinterlässt sie Duftstoffe aus den Talgdrüsen. Motto: „Du gehörst mir.“ Was für ein inniger Liebesbeweis.

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