Nachspeise

Riebel mit Holdermuas

In der Krone von Hittisau wird auf Wunsch der Riebel noch nach alter Manier zubereitet. Uns verrät Chefin Wilma ihr altes Rezept.

Riebel mit Holdermuas, Löffel, Holztisch, Rexglas, Puderzucker
Foto: Eisenhut & Mayer
Das süße Riebel wurde früher als stärkendes Frühstück im Bregenzerwald serviert.  

Wilma Natter, die Seniorchefin in der Hittisauer Krone, ist eine der feinfühligsten Köchinnen des Bregenzerwaldes. Ihr ganz besonderer Stil, mit dem sie aus lokalen Produkten zeitgemäße Gerichte kreiert, findet weithin Bewunderung.

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Menge Zubereitungszeit Gesamtzeit
4 Portionen 05 Minuten 30 Minuten
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Für den Riebel
500 ml Milch
1 Schuss Rum
50 g Salz
300 g Riebelgrieß
Butter
Für das Holdermuas
300 g Holunderbeeren
250 g Wasser
50 g Zucker
1 Messerspitze Nelken
1 kleine Zimtstange
1 TL Mehl
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Zubereitung
  1. Milch mit Rahm und Salz aufkochen. Riebelgrieß einrühren, einkochen, aufquellen lassen und etwas abkühlen.

  2. Inzwischen Holunderbeeren, Wasser, Zucker und Gewürze gemeinsam aufkochen und kurz köcheln lassen.

  3. Mehl mit Wasser zu einem Teig rühren und das Muas damit abbinden.

  4. In einer Eisenpfanne reichlich Butter schmelzen, eingekochten Riebel dazugeben und unter oftmaligem Wenden und Zerstoßen (Stopfen) feinkrümelig rühren.

  5. Riebel und Muas auf einem Teller servieren.

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