Anzeige

Garten

Garten: Was im Dezember zu tun ist

Große Ziergräser werden zusammengebunden, verkahlte Hecken können einen Schnitt vertragen und unbedeckte Flächen bekommen eine Mulchschicht. Für mehr Ertrag lichtet man Obstbäume aus, selbst geerntetes Saatgut wird gut gelagert und der Rosmarin kommt ins Winterquartier.

Rosmarin einwintern (Foto: Thinkstock)
Foto: Thinkstock
Holen Sie den Rosmarin ins Haus – nicht einmal die winterharten Sorten überleben die kalte Jahreszeit in unseren Breitengraden.

1. Gemüsegarten

Anzeige
Rosmarin einwintern (Foto: Thinkstock)
Foto: Thinkstock
Holen Sie den Rosmarin ins Haus – nicht einmal die winterharten Sorten überleben die kalte Jahreszeit in unseren Breitengraden.
  • Rosmarin hereinholen. Nicht einmal winterharte Sorten des mediterranen Gewürzkrauts kommen sicher durch die kalte Jahreszeit. Am besten zieht man Rosmarin daher im Topf und holt ihn jetzt ins Haus.
  • Samen säen und Saatgut lagern. Bringen Sie vor dem ersten Bodenfrost die Samen von Karotten, Radieschen und Schwarzem Senf aus, damit diese im Frühjahr (ab ca. März) geerntet werden können. Und: Achten Sie auf den Wetterbericht: Spät ausgesäten Salat und Spinat sollten Sie vor der ersten, längeren Frostperiode ernten. Selbst geerntetes Blumen- und Gemüsesaatgut am besten reinigen, etikettieren sowie kühl und trocken lagern.
  • Spinat und Feldsalat abdecken. Beide können im Beet bleiben. Sie stellen bei Kälte das Wachstum ein, sind aber frosthart. Um sie vor Nässe und Schneelast zu schützen, spannt man ein Vlies über die Reihen.

2. Obstgarten

Streuobst schneiden (Foto: Mauritius Images)
Foto: Mauritius Images
Wer seine Streuobstbäume jetzt auslichtet, fördert den Ertrag im nächsten Jahr.
  • Streuobstbäume auslichten. So fördern Sie den Ertrag im nächsten Jahr. Überprüfen Sie gleichzeitig das gelagerte Obst auf Krankheiten und Schädline und sortieren Sie notfalls aus. 

3. Blumen & Pflanzen im Garten

Rasen mähen (Foto: Mauritius Images)
Foto: Mauritius Images
Bevor der erste Schnee kommt, sollte der Rasen noch einmal auf vier Zentimeter Länge gemäht werden.
  • Rasen mähen. Mähen Sie den Rasen ein letztes Mal auf vier Zentimeter Länge – und zwar bevor der erste Schnee fällt. Sind die Grashalme zu lang, legen sie sich unter der Schneedecke um, und es entsteht die gefürchtete Schneefäule.
  • Frostschutz anbringen. Rosen, Blütensträucher und Stauden, die im Herbst gepflanzt wurden, brauchen einen Frostschutz aus Reisig und Komposterde. Große Ziergräser wie Pampasgras sollten Sie aus Schutz vor Frost und Schnee zusammenbinden. Verkahlte Hecken am besten bei frostfreiem Wetter zurückschneiden.
  • Nistkästen nicht säubern. Wer im Herbst die Nistkästen für Vögel nicht gesäubert hat, sollte es auch jetzt nicht tun. Denn in manchen Jahren beziehen Haselmäuse die Unterkunft und wollen nicht gestört werden.
Mulchen (Foto: Mauritius Images)
Foto: Mauritius Images
Eine weitere Mulchschicht aus Stroh, Laub oder Häckselgut auf unbedeckten Flächen schadet nie.
  • Noch einmal mulchenAn frostfreien Tagen kann man noch eine Mulchschicht auf unbedeckte Flächen ausbringen. Laub, Stroh oder Häckselgut versorgen die Bodenorganismen mit Nahrung.
  • Bitte warm anziehen: Winterharte Kübelpflanzen – wie Buchsbaum, Hortensien oder Flieder – können den Winter über draußen bleiben. Umwickeln Sie den Topf mit Schilf- oder Kokosmatten, Stroh oder Reisig, damit die Wurzelballen nicht durchfrieren können. Stellen Sie die Kübel auf Bretter oder Ziegelsteine, dann dringt auch von unten weniger Kälte in den Wurzelbereich. Sie können den Topf auch in einen Drahtkorb stellen und den Zwischenraum gut mit Laub ausfüllen.
Abo
Jahresabo mit Prämie Maroni & Nuss
  • 12 x Servus in Stadt & Land

  • Servus Maronimesser & Nussknacker - Ihr Geschenk zum Abo

  • nur € 49,90

Jetzt bestellen!
Anzeige

Servus entdecken