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Garten

Garten: Was im Jänner zu tun ist

Das Gemüsebeet fürs Frühjahr kann jetzt geplant und Blumen für den Balkon können ausgesät werden, gelagertes Obst und Gemüse sollten kontrolliert und der Kompost bedeckt werden.

Eingelagerte Birnen in Heu (Bild: Mauritius)
Foto: Mauritius
Foto: Mauritius

1. Gemüsegarten

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Garten planen (Foto: Thinkstock)
Foto: Thinkstock
Langsam können Sie sich schon darüber Gedanken machen, was Sie heuer im Gemüsegarten anbauen möchten und ausreichend Platz dafür einplanen.
  • Gemüsegarten planen. Wer später im Jahr Gemüse anbauen will, sollte jetzt mit der Beetplanung beginnen. Berücksichtigen Sie dabei die Fruchtfolge und Mischkulturen. Auf ca. 1,5 × 3 Meter passen Salate, Karotten, Tomaten und Kräuter. Kürbisse und Zucchini brauchen mehr Platz.

  • Vorräte kontrollieren. Gelagertes Obst und Gemüse sollte regelmäßig kontrolliert werden: Lagern Sie Äpfel getrennt vom Rest, sortieren Sie faulige Früchte aus und lüften Sie den Lagerraum regelmäßig. Ideale Lagertemperatur: 8–15 °C.

Obst lagern (Foto: Mauritius Images)
Foto: Mauritius Images
Auch wenn Obst und Gemüse gut gelagert sind, sollten sie regelmäßig kontrolliert und aussortiert werden.

2. Obstgarten

  • Fruchtmumien entfernen. Jetzt müssen Schaderreger bekämpft werden. Die letzten am Baum verbliebenen Früchte sind für die Ausbreitung von Pilzkrankheiten verantwortlich und gehören entfernt.

  • Edelreiser für Obstbäume schneiden. Schlagen Sie diese für die Veredelung im Frühjahr in feuchtem Sand ein und lagern Sie sie dunkel bei etwa 2 °C.

3. Blumen & Pflanzen im Garten

Samen aussäen (Foto: Thinkstock)
Foto: Thinkstock
Samen von Begonien, Lobelien und Petunien können jetzt ausgesät werden.
  • Kompost bedecken. Dem frischen, unreifen Kompost genügt eine Schicht aus Laub als Abdeckung. Sobald er verrottet ist, sollte die Erde aber mit einer festen Folie oder Plane geschützt werden.

  • Am Balkon säen. Beginnen Sie zu Ende des Monats am Balkon mit den ersten Aussaaten von Begonien, Petunien und Lobelien. Die Samen sollten dabei nicht mit Erde bedeckt werden, da sie Lichtkeimer sind.

  • Kaltkeimer aussäen. Auch Stauden und Gehölze wie Eisenhut, Diptam, Nieswurz oder Sumpfiris benötigen eine Kältephase, in der keimhemmende Substanzen umgebaut werden. Säen Sie die Samen in einem Beet im Freien aus oder geben Sie draußen in Saatschalen. Bedecken Sie das Saatgut mit Erde, gießen Sie es und halten Sie die Samen feucht.

  • Immergrüne gießen. Bei mildem Wetter wollen immergrüne Pflanzen gegossen werden, damit sie nicht vertrocknen. Nasser, alter Schnee auf immergrünen Gehölzen kann Äste brechen lassen. Deshalb die Pflanzen bei lockerem Schnee schütteln oder mit dem Besen vorsichtig abkehren.

  • Kirschlorbeer schützen. Versorgen Sie die Pflanzen an frostfreien Tagen gut mit Wasser und geben Sie ihnen an kritischen Tagen mit viel Wintersonne einen Sonnenschutz aus Vlies, Stroh- oder Bambusmatten.

  • Vermehrung durch Steckhölzer: Schneiden Sie an frostfreien Wintertagen von Ziergehölzen oder Beerensträuchern rund 20 Zentimeter lange, verholzte, einjährige Triebe ab: es empfiehlt sich ein gerader Schnitt knapp unter einer Knospe. Die Stecklinge müssen frostfrei überwintert werden (am besten unter Sand oder Laub). Im Frühjahr pflanzt man sie mit einem Drittel der Länge und der geraden Schnittfläche nach unten in lockere, humose Erde. Gut gießen.

Kräuter am Fensterbrett (Foto: Thinkstock)
Foto: Thinkstock
Frische Kräuter auch im Winter? Petersilie, Basilikum und Co. lassen sich in kleinen Töpfe am Fensterbrett ziehen.

Kräuter am Fensterbrett: Nach langen Winterwochen wächst die Sehnsucht nach frischen Kräutern. Am Fensterbrett lassen sich schon einige ziehen. Klassiker wie Schnittlauch und Petersilie müssen feucht gehalten werden und sollten im Halbschatten stehen. Basilikum und Rosmarin brauchen eher mehr Sonne. Im Frühling werden die Topfkräuter dann in den Garten gepflanzt.

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