Stauden und Rosen: eine perfekte Kombination

Gärtner Johannes Käfer erklärt, welche Stauden besonders schön im Rosenbeet sind.
Rosen mit Stauden kombinieren (Bild: Mauritius Images)
Foto: Mauritius Images
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Gärtner Johannes Käfer
Foto: Roland Vorlaufer
Johannes Käfer

Wenn von Stauden die Rede ist, denken wir meist an eine Flieder- oder Hollerstaude. Diese werden aber nur im Volksmund als Stauden bezeichnet, richtigerweise handelt es sich um Gehölze. Stauden sind mehrjährige, krautige Pflanzen, also winterharte Gewächse, die im Herbst oberirdisch einziehen, unter der Erde überwintern und im Frühling wieder austreiben. Die Pflanzengruppe der Stauden hat beinahe unzählige Mitglieder. Alle Gräser gehören ihr an, die Wasserpflanzen, alle Polsterpflanzen und die Zwiebel- und Knollenpflanzen.

Die bekanntesten sind Pfingstrose, Rittersporn und Fingerhut sowie der Phlox – um nur einige, wenige zu nennen. Diese enorme Vielfalt ermöglicht natürlich sehr viele Gestaltungsmöglichkeiten im Garten.

Unter Stauden versteht man mehrjährige, krautige, winterharte Pflanzen.
Johannes Käfer

Stauden zu Rosen pflanzen

Stauden mit blauen Blüten passen gut zu Rosen, sagt man. Dazu zählen Rittersporn, hohe Glockenblumen, Steppensalbei und Eisenkraut. Stauden mit sehr leichten Blütenständen – wie etwa Schleierkraut – ermöglichen ebenfalls schöne Partnerschaften, die kleinen weißen Blüten wirken fast wie Sternchen.

Aber auch Kombinationen Ton in Ton sind sehr ansprechend. Rosen und Staudenbeete ganz in Weiß sehen besonders nobel aus, das beste Beispiel dafür ist der weltbekannte „Weiße Garten“ von Sissinghurst in der englischen Grafschaft Kent.

Übrigens: Stauden vermehrt man am besten durch Teilen. Die beste Zeit dafür ist der Frühherbst.

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