Pfingstrosen im Garten: der beste Standort und Pflegetipps

Uns geht das Herz auf, wenn die Pfingstrose ihre Blüten für wenige Wochen öffnet.
Pfingstrosen (Bild: Mauritius Images)
Foto: Mauritius Images
Pfingstrose
Foto: Mauritius Images

Wer liebt sie nicht, die herrlichen opulenten Blüten der Pfingstrose? Für jeden Farbgeschmack ist etwas dabei, denn es gibt tausende Sorten, die in Strauch- und Staudenpäonien unterschieden werden.

Schnecken- und Läusegeplagte Gärtner werden an dieser Pflanze ebenfalls Gefallen finden, denn bei der Pfingstrose besteht wenig Gefahr für Schädlingsbefall. Mit guter Erde und einer kurzen Frostperiode im Winter kann man sich jedes Jahr wieder über die üppigen Blüten freuen.

  • Andere Namen: Päonie, Benediktinerrose
  • Familie: Pfingstrosengewächs
  • Blüte: Das Farbspektrum der Pfingstrose reicht von Weiß, Beige, Gelb bis hin zu unzähligen Rosa- und Rot-Schattierungen. Dunkelviolette Pfingstrosen erscheinen mitunter sogar fast schwarz. Allen Sorten ist gemein: Sie haben eine relativ kurze Blühzeit von ca. zwei Wochen zwischen Mai und Juni.
  • Standort: Sonnig oder im Halbschatten. Strauchpäonien sind frostempfindlich und brauchen windstille Plätzchen.

Wichtig: Wo schon zuvor eine Pfingstrose gewachsen ist, sollte keine neue Pflanze eingesetzt werden. Die sogenannte Bodenmüdigkeit führt zu einem Kümmerwuchs der neuen Pflanze. Es hilft hier auch nichts, Erde auszuheben und zu ersetzen, die Pfingstrose wurzelt sehr tief. Besser einen anderen Platz für die neue Pflanze suchen.

  • Pfingstrosen pflanzen: Pfingstrosen pflanzt man im September und Oktober oder im April und Mai in tiefen, nährstoffreichen, feuchten, wasserdurchlässigen Boden. Sträucher brauchen ein ca. 60 Zentimeter tiefes Pflanzloch mit einer zehn Zentimeter dicken Drainageschicht aus Kies. Faustregel: Der Wurzelstock bei Stauden sollte drei bis vier Zentimeter unter Bodenniveau gesetzt werden. Hier gilt, die roten Triebaugen der Wurzeln dürfen nicht mehr als 3 cm hoch mit Erde bedeckt werden, da man sonst vergeblich auf Blüten wartet. Die Veredelungsstelle von Strauchpäonien kann zehn bis 15 Zentimeter unter der Erde sein.
  • Pfingstrosen pflegen: Nach dem Austrieb empfiehlt es sich, zu mulchen und mit Mist zu düngen. Strauchpäonien benötigen einen Rückschnitt zeitig im Frühjahr. Sobald Pfingstrosen unten stark auskahlen, ist ein radikaler Rückschnitt nötig.
  • Gute Nachbarn: kleine Vielblüher wie Vergissmeinnicht oder Stauden wie Eisenhut, Bartnelken, Rittersporn und Fingerhut passen gut zur Pfingstrose.
Pfingstrosen, offen und geschlossen (Bild: Mauritius Images)
Foto: Mauritius Images

Das Phänomen offene und geschlossene Blüten. Aufmerksame Pfingstrosenbesitzer kennen das Schauspiel: Manche Blüten schließen sich abends, andere bleiben die ganze Nacht über geöffnet – und das auf ein- und derselben Pflanze. Die Antwort auf das Rätsel ist einfach: Solange die Blüten noch nicht bestäubt sind, schließen sie sich bei Einbruch der Dunkelheit. Wurden sie erfolgreich bestäubt und haben sie schon Samen angesetzt, geben sie sich auch bei Dunkelheit freimütig und bleiben offen.

Astrologie im Garten: Der Luftgarten
Pflanzen vermehren durch Teilung
9 goldene Regeln für eine gesunde Gartenerde
Freistehende Trockensteinmauer selber bauen

Abo
Abo mit Servus-Gartenbuch als Geschenk
  • 12 x Servus in Stadt & Land

  • Servus Gartenbuch: Ein Streifzug durchs Gartenjahr auf 216 Seiten gratis dazu

  • nur € 49,90

Jetzt Prämie sichern!

Servus entdecken