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Garten

Garten: Was im April zu tun ist

Erbsen, Radieschen und Mangold werden im Freien ausgesät, der Holunderstrauch gehört ausgelichtet und der Lavendel bekommt einen Frühlingsschnitt. Auch der Rasen braucht jetzt eine Frühlingskur.

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Foto: Simone Andress
Jetzt wird es richtig bunt im Garten.
Foto: Simone Andress

Jetzt geht's mit der Gartenarbeit so richtig los. Im Gemüsegarten werden schon einige Sorten wie Radieschen und Rote Rüben ausgesät, mehrjährige Gewürzkräuter werden gestutzt und der Komposthaufen wird umgestochen und gepflegt. Im Obstgarten können schon die ersten Beeren gepflanzt werden. Wenn die ersten blühenden Sträucher abblühen, werden sie zurückgeschnitten. Der Gartenteich bekommt einen Frühjahrsputz und der Rasen eine Frühjahrskur.

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1. Gemüsegarten

  • Gemüse draußen aussäen. Erbsen, Radieschen, Rote Rüben und Mangold werden jetzt im Freiland gesät. Zucchini, Gurken und Kürbisse zieht man noch am Fensterbrett vor, sie kommen Mitte Mai ins Freie.

  • Kompost einarbeiten. Kompost locker mit der Grabgabel in die Beete einbringen, mit Hornspänen ergänzen.

  • Zuckererbsen säen. Je nach Witterung ab Anfang des Monats möglich.

  • Holunder auslichten. Jetzt die Anzahl der einjährigen, künftigen Tragruten auf zehn bis zwölf reduzieren.

  • Frühbeet lüften. Das Frühbeet an sonnigen Tagen belüften, damit es darin nicht zu heiß wird. Die Jungpflanzen sind noch sehr empfindlich.

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Foto: Mauritius Images
An sonnigen Tagen müssen Frühbeete gelüftet werden, den Jungpflanzen würde es sonst zu heiß werden.
  • Sommerknoblauch anbauen. Geeignet ist Pflanzknoblauch. Keine Zehen aus dem Lebensmittelhandel verwenden. Pflanzabstand: 20 Zentimeter zwischen den Reihen, 15 Zentimeter in der Reihe; die Zehen ca. fünf Zentimeter tief stecken.

  • Kräuter schneiden. Es ist höchste Zeit, die mehrjährigen Gewürzkräuter zurückzuschneiden. Schwach wachsende schneidet man um die Hälfte zurück, stark wachsende werden um zwei Drittel gekürzt.

  • Erdäpfel legen. Ab Mitte des Monats kann man mit dem Legen von Erdäpfeln beginnen. In rauen Gebieten aber warten, bis keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind.

  • Kompost umstechen. Das Umsetzen fördert die gleichmäßige und schnelle Verrottung. Dabei wird der untere Teil des Komposthaufens nach oben und das Innere nach außen geschichtet.

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Foto: Thinkstock
Für eine gleichmäßige und schnelle Verrottung sollte der Komposthaufen umgestochen werden.

2. Obstgarten

  • Beerensträucher pflanzen. Den Wurzelballen vor der Pflanzung reichlich wässern.

  • Beeren schützen. Auch den Blüten der Beerensträucher können die letzten Nachtfröste schaden. Spannen Sie Jute- oder Papiergewebe darüber, vor allem in höhergelegenen, frostgefährdeten Gebieten.

3. Blumen & Pflanzen im Garten

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Foto: Julia Rotter
Auch der Gartenteich sollte jetzt gepflegt werden – vor allem abgestorbene Pflanzteile sollten Sie entfernen.
  • Gartenteich putzen. Abgestorbene Pflanzenteile entfernen, da sie sonst zu viele Nährstoffe in den Teich eintragen und den Algenwuchs begünstigen. Dabei lässt sich auch gleich feststellen, ob Pumpe und Filter noch funktionieren und der Teich dicht ist.

  • Rhododendren auspflanzen. Der April ist der beste Monat zum Auspflanzen von Rhododendren (Alpenrosen).

  • Rasen pflegen. Der Rasen braucht jetzt eine Frühlingskur: Es wird gemäht, vertikutiert (verfilzte Wurzeln werden dabei entfernt) und anschließend gedüngt und gewässert. Stark vermooste Stellen kann man mit speziellem Rasenkalk behandeln.

  • Stauden teilen. Stauden, die zu dicht stehen, können jetzt geteilt werden.

  • Staudenpflanzen stützen. Wer jetzt trockene, gut verzweigte Äste zwischen die jungen Stauden steckt, hat später weniger Mühe mit dem Stützen und Aufbinden. Die Pflanzen finden rasch halt daran.

  • Blühende Sträucher zurückschneiden. Blutjohannisbeere, Forsythie und Schneeball gleich nach der Blüte zurückschneiden, damit sie nicht vergreisen und nächstes Jahr wieder schön austreiben.

  • Sommerblumen aussäen. Robuste Sommerblumen wie Schmuckkörbchen, Ringelblume oder Jungfer im Grünen jetzt direkt ins Beet säen. Sie blühen zwar später als vorgezogene, sind dafür aber vitaler.

  • Dahlien vortreiben. Die frostempfindlichen Dahlienknollen kann man jetzt in Töpfe pflanzen und an einem kühlen, hellen Platz im Haus vorziehen. Mitte Mai kommen sie samt Topfballen ins Beet.

  • Garten düngen. Rosen, Stauden und Rasenflächen bekommen zum Start eine Düngergabe in Form von Kompost. Für Pflanzen, die saure Bedingungen bevorzugen, verwendet man Kompost aus Laub und Nadelstreu.

  • Gladiolen auspflanzen. Gladiolenknollen kommen jetzt an sonnigen Stellen ins Beet: Die Knollen mit der flachen Seite nach unten zehn Zentimeter tief pflanzen. Anhäufeln bis Ende Juni erhöht die Standfestigkeit.

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Foto: Mauritius Images
Gladiolenknollen kommen im April ins Beet. Wichtig dabei ist eine sonnige Stelle und das Anhäufeln bis Ende Juni.
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