Wenn die Haut im Winter juckt und brennt

Mit diesen natürlichen Heilmitteln pflegt man strapazierte, winterraue Haut streichelzart.
Ein Bund Karotten und Karottensaft (Bild: Mauritius)
Foto: Mauritius
Karottensaft lässt sich aus als hautberuhigendes Gesichtswasser verwenden.
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Der Wechsel aus Kälte und Heizungsluft ist immer eine Herausforderung für die Haut, auch Wollpullover und ständiges Naseputzen können sie aus dem Gleichgewicht bringen. Doch die Natur bietet alles, was das größte menschliche Organ braucht, um wieder zu strahlen. Wir stellen vier natürliche Methoden zur Hautpflege vor.

1. Natürliche Öle als Hautberuhiger

Granatapfelspalte und Granatapfelkerne (Bild: Mauritius)
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Das Öl der Granatapfelkerne eignet sich besonders gut für die Pflege trockener Haut.

Speziell an den Schienbeinen ist die Haut im Winter sehr trocken. Öle, die reich an Linolsäure sind, helfen hier am effektivsten. Dazu zählen beispielsweise Jojoba-, Mandel-, Granatapfel-, Nachtkerzen- oder Olivenöl.

Servus-Tipp: Die Haut nach dem Duschen nur abtupfen und nicht rubbeln. Das Öl auf die noch leicht feuchte Haut auftragen und einziehen lassen. Alternativ können Sie auch einige Tropfen Öl unter die gewohnte Pflegecreme mischen.

2. Eine Schokoladenmaske gegen trockene Haut

Dunkle, gehackte Schokolade (Bild: Mauritius)
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Kakao regeneriert die Haut nicht nur, seine Antioxiantien helfen auch gegen Hautalterung.

Wenn die Gesichtshaut spannt und gerötet ist, können die in Kakao enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe eine wahre Wohltat sein. Schmelzen Sie 50 Gramm Schokolade mit mindestens 80 Prozent Kakaoanteil im Wasserbad, rühren Sie einen Löffel Hautöl ein und tragen Sie die so entstandene Maske noch warm auf das gereinigte Gesicht auf. 15 Minuten einwirken lassen und anschließend mit einem warmen Waschlappen abnehmen.

3. Karottensaft als Gesichtswasser

Ein Bund Karotten und Karottensaft (Bild: Mauritius)
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Karottensaft lässt sich aus als hautberuhigendes Gesichtswasser verwenden.

Kein Gemüsesaft enthält so viele Beta-Carotine, Vitamine und Mineralien wie Karottensaft. Und er wirkt nicht nur von innen immunsystemstärkend und zellschützend, sondern hilft durch seinen hohen Vitamin A-Gehalt auch von außen. Ein Baumwolltuch tränken, trockene, sensible und gereizte Hautstellen damit einreiben, 15 Minuten einwirken lassen und anschließend ohne Seife abwaschen.

Servus-Tipp: Der Karottensaft sollte innerhalb von einer Stunde nach dem Pressen verwendet werden, denn viele Vitamine verlieren danach ihre Wirkung.

4. Gesichtsmaske aus Topfen

Topfen (Bild: Getty)
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Reichhaltige Milchprodukte lassen sich ganz einfach zu regenerierenden Gesichtsmasken verarbeiten. Mischen Sie dafür zwei Esslöffel Vollfett-Topfen, zwei Teelöffel Olivenöl sowie einen Teelöffel Honig. Tragen Sie die Paste auf die gereinigte Haut auf, und nehmen Sie alles nach ca. 30 Minuten mit einem feuchten, warmen Tuch ab.

Servus-Tipp: Sie können die Topfenmaske auch mit Kräutern und Blüten anreichern. Melisse wirkt gut gegen Reizungen, Ringelblume hilft gegen Entzündungen und frische Aloe Vera gegen Trockenheit.

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