Sie gleiten durch die Luft und zeichnen verrückte Loopings in den Himmel: Flieger aus Papier. Wir verraten Profi-Tipps für Papier-Piloten und haben Anleitungen zum Ausdrucken.

Du wolltest immer schon einmal einen Papierflieger basteln, der so richtig abhebt? Mit unserer Anleitung und diesen tollen Tipps gelingt dir das bestimmt.

Diese Anleitung stammt aus dem Servus Kinder Magazin. Hier das Abo entdecken!

1. Material

  • Ideal ist DIN-A4-Papier, das nicht mehr als 100 Gramm pro Quadratmeter wiegt. Je dünner es ist, desto leichter ist es zu falten. Dafür wird der Flieger weniger stabil.
  • Ein Lineal hilft dir beim Falten.
  • Mit dünnen Klebestreifen kannst du das Papier fixieren.
  • Büroklammern kannst du in der Nähe der Fliegernase anbringen, damit der Flieger stabiler segelt.

2. Falten

  • Arbeite auf einer ebenen, trockenen und glatten Unterlage.
  • Ziehe jeden Knick mit dem Daumennagel nach oder mit einem Lineal – aber nicht zu oft, sonst leidet die Festigkeit des Papiers.
  • Genauigkeit ist wichtig. Also lass dir Zeit.
  • Wenn du einen Fehler machst, nimm lieber gleich ein neues Blatt Papier.

3. Flügelstellung

  • Nach dem Falten musst du die Flügel korrigieren. Achte auf eine Y-Stellung der Flügel. Sie sind also leicht nach oben gerichtet, wenn du den Flieger in der Hand hältst. Wenn du den Flieger abschießt, öffnet er sich. Dann wird der Rumpf breiter und die Tragflächen kippen nach unten.
  • Probiere bei jedem Flieger aus, welche Flügelstellung am besten funktioniert.

Tipp: Wie lange die Flieger in der Luft bleiben, kannst du am besten mit einer Stoppuhr messen.

4. Abwurf

  • Den Flieger beim Abwurf eher vorn greifen.
    Den idealen Punkt findest du, indem du versuchst, den Flieger auf einem Finger zu balancieren.
  • An dem Punkt, wo er vorn und hinten gleich schwer ist, greifst du am besten zu.
  • Wirf eher nach oben, ideal sollen 45 Grad sein. Stimmt aber nicht immer.

5. Flug

  • Wenn dein Flieger abstürzt oder in eine Richtung kippt, kannst du das auf mehrere Arten korrigieren: Mit dem Höhenruder: Die hinteren Kanten der Flügel leicht nach oben oder unten hochbiegen – aber immer auf beiden Seiten gleich (außer du musst die Richtung des Flugs korrigieren, dann auf einer Seite etwas stärker).
  • Seitenruder: Das Ende des Rumpfs kannst du nach innen knicken und anschließend nach rechts oder nach links biegen, falls der Flieger nicht geradeaus fliegt.
  • Du kannst an den Spitzen mancher Flügel kleine Dreiecke nach oben knicken. Sie müssen parallel zum Rumpf stehen, dann verbessern sie die Stabilität deines Fliegers.

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Gepostet von Servus in Stadt & Land am Samstag, 28. März 2020
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