Warum beim Bärlauch die Blüte wohl am besten schmeckt

Gesundheitsköchelei zur Bärlauchblüte mit Karin Buchart.
Bärlauchblüten (Bild: Getty Images)
Foto: Getty Images
Bärlauchblüten
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Karin Buchart erklärt Monat für Monat in Servus Stadt & Land die Heilkräfte der Natur und teilt auf servus.com regelmäßig ihr Expertenwissen rund um Ernährung, Kräuter und Heilpflanzen.

Bei uns in Unken fängt der Bärlauch jetzt zu blühen an und ich freue mich jedes Jahr darauf. Die kugelige, weiße Blüte erinnert gleich an die Verwandten vom Bärlauch, die verschiedensten Zwiebeln, und ihr Aroma ist feiner und harmonischer, nicht so aufdringlich lauchig wie das der Blätter. Die Verwechslungsgefahr verschwindet auch mit der Blüte.

In den letzten Jahren wurde der Bärlauch genauer unter die pharmakologische Lupe genommen. Doch um Arzneimittel daraus zu herzustellen ist er zu eigenwillig: er stimmt seine Inhaltsstoffe jeweils ziemlich genau auf den Boden und das Klima ab, und das ist überall anders. Interessant ist jedoch, dass die Blüte am stärksten gegen Pilze wirkt. Und Pilze sollten sich ja im Darm nicht zu sehr ausbreiten. Diese Antipilzwirkung ist bei einem sauren pH Wert unter 4 am kraftvollsten. Vielleicht schmeckt die Bärlauchblüte deshalb am besten, wenn sie in Essig eingelegt ist?

Rezept für Bärlauch-Essigauszug

  • 5 frische Bärlauchblüten mit einem halben Liter Apfelessig übergießen und einige Tage stehen lassen.

  • Das Aroma entwickelt sich schnell und besonders attraktiv für Salat-Marinaden.

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