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5 Regeln für guten Eierlikör (10-Minuten-Rezept)

Von den besten Zutaten über die verschiedenen Zubereitungsarten bis hin zur richtigen Lagerung: Genau so gelingt ein köstlicher Eierlikör.

Regeln, Eierlikör
Foto: Mauritius Images
Tröstlich, erheiternd, cremig und dottergelb – so schmeckt richtig guter Eierlikör.  

1. Welche Eier nimmt man für Eierlikör?

Für ca. 800 ml Eierlikör braucht man acht Dotter. Entscheidend ist die Qualität der Eier: Bio, Freiland und frisch ist in diesem Fall selbstverständlich. Wer Angst vor Salmonellen hat, sollte eine Zubereitungsart mit Erhitzen wählen, da die Keime bei 70 °C abgetötet werden. Gut zu wissen: Was tun mit übrig gebliebenem Eiklar?

2. Welchen Alkohol nimmt man für Eierlikör?

Die Wahl des Alkohols prägt den Geschmack. Kräftig rinnt der Likör mit weißem Rum (40 %) durch die Kehle. Wer es lieber raffinierter mag, nimmt Wodka (ebenfalls 40 %). Auch in Ordnung ist neutraler Doppelkorn mit 38 %. Bei acht Eidottern nimmt man jeweils 250 Milliliter Alkohol.

3. Ist Kondensmilch oder Obers besser?

Dick-cremiger Eierlikör hat fast schon etwas von einem Dessert.

  • Will man also gerne löffeln, ist Kondensmilch am besten.

  • Trinkfreudiger wird der Likör, wenn man Milch dazu mischt.

  • Am beliebtesten ist die Variante mit Obers.

Für die Menge gilt: mindestens so viel wie Alkohol, je mehr, umso dünnflüssiger. Dazu kommt noch Staubzucker hinein, und zwar bei unserem Beispiel 250 Gramm.

Servus-Tipp: Den Geschmack kann man noch mit einem Packerl Vanillezucker oder dem Mark von einer Vanilleschote verfeinern. Mehr braucht es nicht für einen guten Eierlikör.

4. Welche ist die richtige Zubereitungstemperatur?

Wer Eierlikör über einem Wasserbad oder im Topf zubereitet, muss darauf achten, dass die Flüssigkeit nicht zu heiß wird. Ansonsten erhält man eine hochprozentige Eierspeise. Der Eierlikör darf nie zum Kochen gebracht werden und sollte höchstens auf 70 °C erwärmt werden.

5. Wie lagert man Eierlikör richtig?

Auf jeden Fall muss Eierlikör im Kühlschrank aufbewahrt werden. Und wie lange ist Eierlikör haltbar?

  • Hat man ihn über Dampf zubereitet oder geköchelt, hält er vier Wochen.

  • Bei der kalten, gemixten Methode hält die gelbe Köstlichkeit nur eine Woche.

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Zu den drei Zubereitungsarten:

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Gesamtzeit
10 Minuten
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Zutaten für ca. 800 ml guten Eierlikör
8 Dotter
250 ml Alkohol (weißer Rum, Wodka oder Doppelkorn)
250 ml Milch oder Kondensmilch oder Obers (je mehr, desto flüssiger wird der Eierlikör)
250 g Staubzucker
Vanillemark (oder Vanillezucker)
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Zubereitung über Wasserdampf

  1. Alle Zutaten in einer Schüssel vermischen und über einem Wasserbad so lange mit einem Schneebesen aufgeschlagen, bis der Eierlikör dickflüssig wird.

  2. Sobald er die gewünschte Konsistenz hat, die Schüssel vom Wasserbad nehmen und den Eierlikör in Flaschen abfüllen.

Zubereitung im Topf

  1. Ebenfalls beliebt: Alle Zutaten in einem Topf langsam auf 70 °C erwärmen und unter sanftem Rühren etwa acht Minuten heiß ziehen lassen.

  2. Servus-Tipp: Nicht kochen, sonst wird es eine hochprozentige Eierspeise! Bilden sich Bläschen auf der Masse, ist die Temperatur perfekt. Jetzt in Flaschen abfüllen.

Herstellung ohne Hitze

  1. Die dritte Methode für die Zubereitung von Eierlikör kommt gänzlich ohne Hitze aus. Dafür werden zunächst Dotter und Zucker dick-cremig aufgemixt. Vanillemark, Alkohol und Obers zugeben und zehn Minuten lang gut durchmixen.

  2. In Flaschen abfüllen – fertig.

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