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Brauchtum

Bauernregeln für den März

„Wenn der März nicht tut, was er soll, ist der April der Launen voll.“ Aus überlieferten Naturbeobachtungen lassen sich oft Rückschlüsse auf das kommende Wetter ableiten.

Wetterhahn im Flachgau, Bauernregeln im März, Brauchtum
Foto: Stefan Pfeiffer
Wetterhahn im Flachgau

Lostage im März

Gleich acht Lostage gibt es im ersten Frühlingsmonat März. Während sich der Winter langsam verabschiedet, liegt die Hoffnung der Bauern auf den Vorboten eines erfolgreichen Erntejahres.

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Wenn’s donnert um die Kunigund, treibt’s der Winter noch lange bunt.
3. März
Um den Tag des Fridolin, da zieht der letzte Winter hin. Nach Fridolin, da zieht der Winter hin. Mit ihren Schafen wieder hin, so zieh’n die Schäfer an Fridolin. Nach dem Tag des Fridolein, da muss der Pflug auf dem Felde sein.
6. März, St. Fridolin
Servus Mondpost
Wie die vierzig Märtyrer das Wetter gestalten, so wird es noch 40 Tage halten.
10. März
Kräutergarten (Bild: Luana Baumann-Fonseca)
Foto: St. Gertrud die Sonne schein
Wenn am 17. März die Sonne scheint, dann wird es Zeit, im Garten auszusäen.
Sturm und Wind an Rosamunde bringen eine gute Kunde. Bringt Rosamunde Sturm und Wind, so ist Sybilla (19. März) uns gelind.
11. März, Rosamunde
Ist Gertrud sonnig, wird’s dem Gärtner wonnig.
17. März, Gertrud
Ist es an Josephus klar, wird es ein gesegnet’ Jahr.
19. März, Josephus
Willst du Gerste, Erbsen, Zwiebeln dick, so säe sie nach St. Benedikt.
21. März, St. Benedikt
Weht kalter Wind am Ottotag, das Wild noch vier Wochen Eicheln mag.
23. März: St. Otto
An Mariä Verkündung hell und klar ist ein Segen für das ganze Jahr.
25. März: Mariä Verkündigung
Hält St. Rupert den Himmel rein, wird es auch der Juni sein.
27. März, St. Rupert
Wie St. Berthold gesonnen, so der Frühling wird kommen.
29. März, St. Bertholt
Wie der 31. März, so der Herbst.
31. März