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Naturapotheke

Venusblüte für die Schönheit: Rose

Die Essenzen der Rose, der Königin der Blumen, pflegen unseren Teint wieder rosig und rein.

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Foto: Pixabay / Congerdesign
Die Inhaltsstoffe der Rose regen die Zellteilung der Haut an und wirken so verjüngend.

Text: Miriam Wiegele

  • Hilft bei: Entzündungen der Mundschleimhaut und bei leichten Formen von Durchfall, äußerlich bei Hautunreinheiten.

  • Wirkung: Antibakteriell, hemmt Entzündungen und regt vor allem die Zellbildung der Haut an.

  • Heilanwendung: Rosenkompresse, Rosenwasser, Rosenöl.

  • Botanik: Sie liehen einer großen Pflanzenfamilie ihren Namen – zu den Rosengewächsen gehören heilkräftige Pflanzen wie der Frauenmantel, Obstbäume wie der Apfel und zum Beispiel auch die Himbeeren. Von den Rosen selbst gibt es mehr als 100 Arten: kriechende oder aufrechte Sträucher, Kletterpflanzen, meist mit Stacheln und Blüten von weiß bis dunkelrot. Da viele Wildformen sich leicht kreuzen, entstanden daraus schon in der Antike die Gartenrosen mit ihren gefüllten und duftenden Blüten. Die bekannteste heimische Wildrose ist die Hagebutte (Hundsrose). Und die professionellen Rosenzüchter, die seit dem 18. Jahrhundert munter draufloskreuzen, haben uns bis heute mehr als 30.000 Sorten geschenkt.

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  • Geschichte: Ihr Zauber ist völker- und epochenübergreifend: Schon 2.000 v. Chr. legte man in China Rosenkulturen an, aus der Zeit von Ramses II. um 1.200 v. Chr. stammen erste Zeugnisse über die Verwendung von Rosenblüten. Homer beschrieb, wie Aphrodite den toten Hektor mit Rosenöl salbte. Sappho, die Dichterin von der Insel Lesbos, erhob sie zur Königin der Blumen. Die alten Römer bekränzten ihre Helden nicht mit Lorbeer, sondern mit Rosen. Und in den mittelalterlichen Klostergärten kultivierten die Mönche vor allem die Apothekerrose, um daraus allerlei Heilsames zu brauen.

  • Inhaltsstoffe und Wirkung: Aus den getrockneten Blütenblättern der Apothekerrose (fertige Präparate gibt es ebendort) macht man Tee zur innerlichen oder äußerlichen Anwendung. Enthalten ist primär ätherisches Öl, daneben auch Gerbstoffe, Flavonoide und Anthocyane. Der Tee hilft bei Entzündungen der Mundschleimhaut und bei leichten Formen von Durchfall, äußerlich bei Hautunreinheiten. Das leider sehr teure ätherische Öl (immerhin braucht man für 1 Liter Öl 5.000 kg Blütenblätter) hilft auch in sehr geringen Dosen: Es wirkt antibakteriell, hemmt Entzündungen und regt vor allem die Zellbildung der Haut an. Rosenöl ist also tatsächlich ein wahres Schönheitsmittel. Das Rosenwasser ist quasi ein Nebenprodukt, das bei der Destillation der Blüten entsteht. Zur Herstellung von Schönheitswässerchen ist es jedenfalls bestens geeignet.

Rosenkompresse

  • Eine Rosenkompresse erfrischt nervöse und müde Haut und ist eine gute Vorbereitung fürs abendliche Ball-Make-up. 2 EL Rosenblüten mit ½ l heißem Wasser aufgießen, 10 Minuten ziehen lassen, dann ein Tuch eintauchen und leicht ausgekühlt auf das Gesicht legen.

Rosenwasser und Rosenöl

  • Zur Schönheitspflege nach dem Fest sollte man sich etwas Luxus leisten: Zuerst das Gesicht mit Rosenwasser reinigen, dann 2 Tropfen ätherisches Rosenöl mit 20 ml Jojobaöl vermischen und zart auf dem Gesicht verteilen.

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