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Ausflüge

Guat und g’sund - Unsere essbaren Schätze

ServusTV geht mit „Guat und g’sund“ auf eine kulinarische Erkundungsreise. Dabei entdecken wir fast vergessene heimische Lebensmittel und kommen auf ganz neue Geschmäcker.

Verjus aus Weintrauben
Foto: unsplash.com/Suda Guan
Die unreifen Traube werden im Waldviertel zu Verjus verarbeitet

Lust auf mehr Geschichten aus der Heimat? Bei uns gibt es ab sofort die besten Sendungen von ServusTV hier auf einen Blick.

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Power-Beeren, gesundes Gras oder heilende Milch. Einige Lebensmittel haben lange Tradition, viele sind fast schon vergessen. Ganz nach dem Motto „das Gute liegt so nah“ entdecken wir Gesundes, Stärkendes und besonders Nahrhaftes direkt vor unserer eigenen Haustür.

Spannende Persönlichkeiten, Tradition und Handwerkskunst: weitere beliebte Sendungen von ServusTV gibt es hier zum Nachsehen.

Grünes aus Niederösterreich

Fährt man im Frühsommer bei Stefan Artner im niederösterreichischen St. Veit an der Triesting vorbei, startet der Jungbauer bereits seine erste Ernte. Denn sein Getreide wächst oft nicht länger als drei bis sechs Wochen. Das sattgrüne Gras von Weizen und Gerste verarbeitet er im Anschluss zu gesunden Bio-Säften. Heute hilft sogar Vater Hubert Artner bei der Produktion mit.

Die gute Stute

Auf dem Wegwartehof im oberen Waldviertel hat sich die Familie Höritzauer auf die Erzeugung von Stutenmilch spezialisiert. Der hohe Laktose- und geringe Fettgehalt machen diese Milch nicht nur besonders gut verträglich, sie schafft auch Linderung bei Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte.

Von fast vergessenen Alleskönnern

Im Weingarten von Barbara Öhlzelt in Zöbing im Kamptal erntet die Winzerin unreife Trauben. Das eigentliche Abfallprodukt, welches früher auf den Boden geschnitten wurde, um den anderen Trauben mehr Raum zu geben, verwandelt Barbara Öhlzelt zu Verjus. Er ist weder Wein noch Saft, hat keine Histamine und sehr wenig Zucker. Früher wurde das schon im Mittelalter produzierte Produkt wie Essig eingesetzt, doch mit dem Import der Zitrone weitgehend abgelöst. Das wollen die Winzerin und ihr Mann Karl Schwillinsky nun ändern.

Altes Getreide für mehr Vielfalt

Fast vergessen wurden auch viele alte Getreidesorten, die noch vor einigen Jahrzehnten auf Österreichs Feldern angebaut wurden. Dazu gehört auch der Waldstaudenroggen, der auf den Feldern von Martin Allram wächst. Diese alte Getreidesorte ist anspruchslos und gedeiht sehr gut auf dem extrem sauren Waldviertler Granitboden. Im Gegensatz zu dem hochgezüchteten Weizen ist der Waldstaudenroggen besser verträglich, enthält mehr Antioxidantien und Vitamine. Der Quereinsteiger Martin Allram war früher Kfz-Mechaniker, hat sich aber bewusst für einen neuen Beruf als Getreidebauer entschieden. Der Getreidebauer möchte wieder mehr Vielfalt in unsere Lebensmittelindustrie bringen. Da ist er mit seinem 7.000 Jahre alten Waldstaudenroggen auf einem guten Weg.

Maulbeerbäume im Burgenland

Einer ungewöhnlichen Beere begegnen wir im Burgenland beim Biobauern Erich Stekovics. Er hat eine uralte Kulturpflanze in seinen Gärten wieder angesiedelt: den Maulbeerbaum. Diese auf Bäumen wachsende Beere erinnert an Brombeeren, ist aber mit der Feige verwandt. Die weiß, rot oder schwarzen Beeren sind farbenfrohe Hingucker und für Naschkatzen ein gesunder Leckerbissen.

Gut zu wissen: Aus den kleinen Beeren lässt sich auch hervorragender Strudel zubereiten. Das Rezept gibt es hier zum Nachlesen!

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